Donnerstag, 16. August 2007

Nachtrag zum Wochenende

Ich habe noch nicht von meinem Wochenende berichtet, obwohl sich besonderes zugetragen hat.
Am Freitag morgen entdeckten wir einen Vogel im Vorgarten, der von weitem erst wie ein Truthahn aussah. Als ich die Kamera zückte und die Tür öffnete, erhob sich der Vogel jedoch und zeigte eine beeindruckende Flügelbreite (oder Flügellänge ich weiss grad nicht) von ca 1,5-2 m. Truthähne können nicht fliegen soweit ich weiß. Es stellte sich heraus, dass dieser Vogel ein Geier war, der sich über die Reste eines toten, kleinen Stinktiers her machte.... (Ich erspare euch ein Bild des toten Stinktiers) Nur wenige Leute hier haben einen Geier gesehen, und meine Eltern haben mir die lustige Frage gestellt, ob ich jetzt im Zoo wohne. :-)
Wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt riecht ein Stinktier nicht besonders (die machen ihrem Namen alle Ehre!!) und ein vor-sich-hin rottendes Stinktier riecht noch schlimmer....

Mittwoch, 15. August 2007

I love Germany


Ich habe dieses wunderbare Buch in der Bücherei entdeckt und erfreue mich an den atemberaubend schönen Bildern aus meinem Heimatland. Alles ist dabei von der Nordsee bis zu den Alpen, vom Ruhrpott bis in den Spreewald. Das macht Lust eine Deutschlandreise zu planen.
Wenn man die Bilder sieht, denkt man in Deutschland ist immer nur schönes Wetter... na ja, das weiss ich aber besser. :-)

Mittwoch, 8. August 2007

Happy Birthday Bruderherz!


Aus der Ferne alles Liebe und Gute zum Geburtstag für meinen "kleinen" Bruder! Ich hab dich lieb!

Dienstag, 7. August 2007

Neues von Davids Rücken

Wie gerne würde ich schreiben, dass sein Rücken ok ist. Das alle Gebete erhört worden sind und es ihm gut geht. Aber so ist es nicht. Also, beten wir weiter und hoffen weiter und suchen nach Lösungen.

Stand der Dinge ist, dass es ihm momentan richtig schlecht geht. Der Schmerz hat sich im unteren Rücken in seinem Bandscheibenvorfall fest gesetzt und zieht ins linke Bein, so dass er kaum laufen kann. Sitzen geht so gut wie gar nicht.

Vor 2 Wochen war er im Neuro-Wirbelsäulen Institut hier in Bedford, NH. Dr. Kleeman hat ihm zur OP geraten. Allerdings kein kleiner Eingriff, bei dem einfach nur der Teil der Bandscheibe, der auf den Nerv drückt entfernt wird, sondern ein Eingriff, bei dem die Wirbel rund um die kaputte Bandscheibe versteift werden durch den Einsatz von Knochen. Wir waren ziemlich geschockt von der Art der OP und unsicher, da in seinem Artikel nur Ergebnisse von 2001 präsentiert werden. (Diese Art der OP wurde 2001 zum ersten Mal an 21 Patienten durchgeführt.)

Letzte Woche Montag war David in der Lahey Clinic und hat mit einem 2. Chirurgen gesprochen. Dr. Kim hat zugestimmt, dass die einfache OP nicht helfen wird, aber will die OP erst als letzten Versuch einsetzen. Die Art der OP wäre ähnlich zu der von Dr. Kleeman, aber der Knochen wird nicht "aus eigenem DNS gezüchtet" sondern aus der Hüfte entnommen, was dazu führt, dass er 2 Narben und Stellen hat , die heilen müssen. Statt dessen soll David erst noch die Spritzen-Therapie versuchen.

Das wird er am Freitag anfangen. Es wird ein Röntgenbild seines Rückens auf den Rücken gelegt und dann direkt in den Bandscheibenvorfall ein Cocktail aus Schmerzmitteln und Cortison hinein gespritzt. Mal schaun, ob es ihm hilft.

Donnerstag, 2. August 2007

Mittwoch, 1. August 2007

Hilfe, ich verpasse einen Hochzeitssommer!!!

In diesem Jahr sind so viele Hochzeiten und ich verpasse sie alle....das ist echt schade! Wo ich doch Hochzeiten liebe. Am 26. Mai haben Andreas und Katharina geheiratet. (Siehe Blogeintrag im Juni.)

Am 23. Juni haben Volker und Thekla geheiratet

und am 07. Juli Andi und Steffi.



Zum Gück kann ich mich an den Fotos erfreuen, die ich gerne mit euch teile.

Als nächstes heiratet meine Cousine Sylvia am 11. August und ich bin schon auf die Bilder gespannt.

Sonntag, 29. Juli 2007

yummy, yummy carrot cake*

Heute frisch gebacken und mein neuer Lieblingskuchen: Carrot cake with Cheesecream frosting (Karrottenkuchen mit Frischkäse-Glasur)

Rezept gefällig?
Zutaten:
  • 125 g Mehl
  • 6 g Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • große Prise Zimt
  • 2 Eier
  • 180 ml Sonnenblumen- oder Rapsöl
  • 200 g Zucker
  • 150 g geraspelte Karotten
  • 1/2 Glas Orangensaft
Anleitung:
  1. Ofen auf 165 Grad C vorheizen , die Backform fetten und mit Mehl bestäuben. Mehl, Backpulver, Salz und Zimt mischen und zur Seite stellen.
  2. Zucker, öl und Eier schaumig schlagen und in die Mehlmischung einarbeiten. Dann die Karotten und den Orangensaft dazu geben und in die Backform giessen.
  3. Für 35 bis 40 Minuten backen. (Er darf nicht zu augetrocknet sein.)
Frosting:
  • 1 Pkg. Frischkäse
  • 2 TL weiche Butter
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 400 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
Zutaten vermischen und auf dem abgekühlten Kuchen verstreichen. Guten Appetit!

* yummy heisst nichts anderes als lecker.

Neues Kapitel der Rückenstory


Morgen hat David einen Termin beim Chirurgen, um zu besprechen, ob eine Operation bei seinem Rückenproblem helfen kann. Seine Rückenärztin hat ihm das empfohlen, da alles andere bis jetzt nicht geholfen hat. Wir hoffen und beten, dass es helfen kann.

Samstag, 28. Juli 2007

Warm......warm....warm....

Nicht, dass ihr mich falsch versteht: ich LIEBE den SOMMER! Aber diese Luftfeuchtigkeit ist unglaublich. Am Montag Abend hat es noch kurz geregnet und der Rest der Woche war wunderschön sonnig, warm und eine Luftfeuchtigkeit zwischen 70-80%!! Es fühlt sich ein bisschen so an, als ob wir im Gewächshaus wohnen. ;-) Was macht man also? Klimaanlage und Ventilatoren an-auf Hochtouren- und unsere Stromrechnung leidet... Ich habe mir letzte Woche wieder ein paar schöne Fotobücher aus der Bibliothek geholt und studiere grade unsere Kamera und Tipps zum Fotografieren mit ihr, ganz genau. Das macht mir echt Spaß und ihr könnt viele neue Bilder im Flickr finden.

Es hat grade geregnet (100% Luftfeuchtigkeit haha) und ich habe ein paar Regentropfenbilder einfangen können.

Wizigerweise habe ich entdeckt, dass unser Haus nach dem Regen dampft!!

Mittwoch, 25. Juli 2007

Und noch mehr Bücher....

Hier seht ihr mal, wo ich mein Lesefutter her bekomme- Unsere tolle Bibliothek.
3 weitere Bücher, die ich euch empfehlen kann sind "The next thing on my list" von Jill Smolinski, ein schöner Frauen-Sommer-Roman.
"Mother Theresa: In my own words" ein Buch voller Gedanken, Geschichten und Gebete- es hat mich sehr beeindruckt, wie einfach und echt sie ihren Glauben lebt. Herausfordernd für mich, die ich hier im Überfluss lebe!
"Es geht uns gut" von Arno Geiger, eine Familiengeschichte mit Höhen und Tiefen, Lachen und Weinen!

Ein schöner Leseplatz, wenn die Mücken nicht da sind ist unser Garten:

Ich hoffe, es geht euch allen gut und ihr geniesst den Sommer so wie ich; :-) Irgendwelche Lesetipps?!?!

Freitag, 20. Juli 2007

Überraschung im Garten

Die letzten zwei Tage hat es sehr viel geregnet. Der reinste Wolkenbruch, aber dabei immer schön warm. Hier seht ihr mal ein Regenbild, das ich aus unserer Tür heraus gemacht habe.Wir wohnen zwar im Wald, haben aber trotzdem eine richtige Strasse und auch Nachbarn ,wie mal vielleicht im Bild entdecken kann.

Diese schönen Pilze waren die Resultate des Regens, die ich heute früh entdeckt habe:
Leider haben wir keine Ahnung von Pilzen (hätte ich als Kind mal nur aufgepasst..) und daher bleiben sie auch dort stehen und landen nicht in Davids Kochtopf. :)

Montag, 16. Juli 2007

Sonntagsausflug a la Antje



Der Sonntagvormittag war wettermäßig sehr schön, aber für den Nachmittag waren Gewitter angesagt. Also haben wir uns ins Auto gesetzt und einen Ausflug zu IKEA nach Stoughton, MA gemacht. Yeah! Das erste Mal bei IKEA in den USA. Die gleichen Produkte, das gleiche Design nur in englisch alles. Da kommen richtig Heimatgefühle auf! :-)
Davids Mom war zum ersten Mal mit und es hat ihr auch gut gefallen, obwohl ihr die Größe des Geschäfts ein bisschen wie ein Flughafen vorkam. Wir hatten Spaß und haben (natürlich) ein paar Kleinigkeiten gekauft.

Freitag, 13. Juli 2007

Die kleinen Freuden des Alltags


Pflaumenmus....mmmmhhhh
Ich liebe es. Leider gibt es hier nur Pflaumenmarmelade aber kei Pflaumenmus zu kaufen.
Jetzt habe ich ein Glas von Kathrin geschickt bekomme. Danke!

Donnerstag, 12. Juli 2007

Sommerzeit-Lesezeit

In meiner letzten Woche in Deutschland hatte ich viel Zeit zum lesen, was ich sehr genossen habe. Einige meiner Bücher hatte ich euch damals schon vorgestellt. Inzwischen habe ich auch hier einen Bibliotheks-Ausweis und kann meine Nase in viele neue Bücher stecken. :-) Die Bibliothek hier ist ziemlich gut( die in Marburg war auch gut, nur die Oeffnungszeiten waren so kurz), nun bin ich ein bisschen ratlos, weil auf einmal alle Bücher, Zeitschriften und Filme in Englisch sind. Aber, ich habe mich ins Getümmel gestürzt und schon ein paar Schriftsteller entdeckt und ein paar vergnügliche Lesestunden verbracht.

Leichte Unterhaltung, für alle die Sophie Kinsella oder Cecilia Ahern mögen sind die Bücher von Jane Green. Ich habe "Babyville", "Jemima Jones" und "Bookends" gelesen.( Nachdem ich ein Buch gelesen hatte, hab ich mir noch die anderen ausgeliehen. So arbeite ich mich durch die Bibo. ;-) ) In die gleiche Kategorie nur mit ein bisschen mehr Spannung, weil die Protagonistin einen Mord aufklärt sind die 2 Bücher von Meg Cabot " Size 12 is not fat" und " Size 14 is not fat either".

Von meinem lieben Hauskreis (Ich denk an euch!!) habe ich "Captivating" geschenkt bekommen- auf deutsch heisst das Buch" Weisst du nicht, wie schön du bist" von John und Stasi Eldredge. Ein sehr sehr gutes Buch für alle Frauen! Herausfordern und wohltuend. Wie sich Gott die Frauen gedacht hat und wie erfülltes Leben aussehen kann.

Danach habe ich " 90 Minutes in Heaven" von Don Piper gelesen. Das Buch gibt es auch in Deutschland und heißt dort " 90 Minuten Im Himmel- Erfahrungen zwischen Leben und Tod" Don Piper erzählt, was er erlebt hat, als er 90 Minuten tot war. Grade im Hinblick auf den Tod von Davids Vater kurz vorher war es interessant zu hören, wie er den Himmel erlebt hat.

Das nächste Buch wird" Alice im Wunderland" sein, das mir Kathrin grade erst zugeschickt hat. ( Vielen lieben Dank!!!) Ich habe es noch nie gelesen und hole das mal schnell nach. Schliesslich sitzt in unserem Vorgarten die Cheshire Katze!
Und jetzt meine Frage an euch: Welches Buch/Bücher lest ihr grade und könnt ihr mir empfehlen?

Sonntag, 8. Juli 2007

Jennifer Hollis


Während der letzten Wochen im Krankenhaus war einer der schönsten Momente für Davids Vater, wenn Jennifer einmal in der Woche vorbei kam und für ihn Harfe gespielt hat. Sie spielt Harve seit 11 Jahren und davon seit 10 für alte, kranke und sterbende Menschen. Ihre Musik ist so beruhigend und wohltuend für jeden. Davids Dad hat es so genossen, diese Musik zu hören und mit ihr auch über die Musik gesprochen. (Sie sagte uns, dass sie selten ein Feedback von den Patienten bekommt, da sie so sterbenskrank sind und daher hat sie es so geschätzt mit ihm zu reden.) Er hat ihr versprochen, mit ihr eine CD aufzunehmen, wenn er wieder gesund ist. Leider geht das nicht mehr, aber so hat David die Chance gestern genutzt und das Versprechen seines Vaters wahr gemacht. Wir haben uns gestern mit Jennifer in "The Church of our Savior" in Arlington, MA getroffen und David hat 8 Lieder aufgenommen, die er in den nächsten Wochen mixen und auf CD brennen wird. Ich habe die Musik zum ersten Mal gehört und es war so wunderschön. Beruhigend und wunderbar zum Beten. Es war interessant Jennifer kennen zu lernen und ich bin beeindruckt wie sie ihr Harfespiel nutzt um anderen Menschen Gutes zu tun!


Hier könnt ihr eine Kostprobe hören

Mittwoch, 4. Juli 2007

Happy 4th of July!


Heute ist Unabhängigkeitstag in den USA. Am 04. Juli 1776 wurde die Unabhängigkeitserklärung und damit die Loslösung von Großbritannien als Kolonialmacht verabschiedet. Es sind viele Geschäfte geschlossen (was wirklich eine Besonderheit ist!) und die Leute feiern diesen Tag mit Grillen, Paraden in den Großstädten und einem Feuerwerk. Im Supermarkt habe ich selbst Torten gesehen, die danz in weiß-rot-blau dekoriert sind....

Für mich als Deutsche ist dieser Partiotismus immer ein wenig gewöhnungsbedürftig. Alle haben Fahnen rausgehängt. Das ist nur letztes Jahr bei der Fußbal WM in Deutschland geschehen. Aber grade jetzt, wo ich im Ausland lebe, wird mir meine deutsche Herkunft mehr bewusst (weil mich ständig Leute fragen, wo ich mit meinem lustigen Akzent her komme...) und ich weiß mein Land mehr zu schätzen. Die Amerikaner, die ich kennen gelernt haben, kennen Deutschland als Land der Autobauer und Bierbauer der schönen Landschaften und pünktlichen und fleißigen Menschen. :-) (Jeder hat so seine Vorurteile, richtig?!?!) In der Zeit habe ich heute einen Artikel gelesen, in dem es darum geht, wie wir als Deutsche von anderen Nationen gesehen werden. Nicht viel neues, aber interessant und wie immer gibt es meiner Meinung nach nur eine Lösung: Leute kennen lernen und nicht auf Vorurteilen sitzenbleiben.

Dienstag, 3. Juli 2007

deutsche Wörter in der englischen Sprache

Während ich hier schreibe, bereitet mein bester Ehemann unser Mittagessen vor. Es gibt polnische Kebassa (eine Art Bratwurst) und Zuccini. Die Empfehlung der Wurstfirma ist jedoch: "Great with Sauerkraut" LECKER

Es wird ja immer wieder diskutiert, wie unsere schöne deutsche Sprache immer mehr von englischen Wörten zersetzt wird. Auch ich finde es schrecklich, wenn englische Wörter eingedeutscht werden und jeden vernünftigen Satz zerstären ( a la: "Kannst du den Termin committen?" Hallo?? Ist das nötig?)

Aber auch hier in den USA gibt es einige Wörter, die mich an meine deutsche Heimat erinnern.
Erst einmal das Sauerkraut und dazu Frankfurter Sausages (Frankfurter Würstchen) sind in jedem Supermarkt erhältlich. Auch "German Streuselkuchen" kennt man.

Bevor die Kinder hier in die 1. Klasse gehen, kommen sie in den"Kindergarden" .
Das Auto kann man zur Reparatur in einen"Auto Repair Shop" bringen.
In der Psychologie kennt man" Angst" und "Wanderlust". Wenn jemand niest und du möchtest nicht "Bless you" sagen, sagt man "Gesundheit". (Obwohl jeder dachte, es heisst auch irgendwie bless you= sei gesegnet und nicht einfach nur Gesundheit= health).

Ich bin nun dabei, den Amerikanern noch so wichtige Worte wie "Schäppchen" oder "Schnäppchenjäger" beizubringen. Das ist besonders fies, weil unsere Umlaute heillose Verwirrung auslösen....

Donnerstag, 28. Juni 2007

Von Fröschen, Fingern und Freude

Heute ist schon Donnerstag und die Woche ist fast vorbei.... Am Dienstag waren David und ich in Manchester, NH um meine Fingerabdrücke abzugeben. Alle 8 Finger plus die 2 Daumen waren gefragt. Nun sind wir wieder einen Schritt weiter in Richtung Greencard. (Die übrigens rosa ist, falls es jemanden interessiert.)

Wir haben ein Traumwetter momentan mit etwas über 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit, so dass ich mich wie im Urlaub fühle. Selbst nachts sind es noch über 25. Herrlich. Dann bei offenem Fenster und Lieblingsmusik (momentan alles von Keane) durch die Gegend fahren und ich bin glücklich!

Gestern haben wir nicht schlecht geschaut, als am Fenster im 2. Stock ein Frosch klebte. Es muss wohl ein Baumfrosch gewesen sein, der mal schaute, wie es bei uns drinnen aussieht... Siehe Foto. :-)

Mittwoch, 27. Juni 2007

Oma Ilse


Meine Oma Ilse wird heute 75! Leider habe ich sie telefonisch nicht erreichen können, aber an sie gedacht. Von Herzen sende ich ihr liebe Grüße über den großen Teich und hoffe, sie hatte einen schönen Tag!

Dieses Bild entstand 2005 bei unserer Hochzeit in Sterzhausen und links ist Oma Hanna und rechts Oma Ilse.

Montag, 25. Juni 2007

Hoch lebe das StudiVZ!

Meine liebe Freundin Kathrin hat mich ins StudiVZ eingeladen. Ich bin schon eine Weile fertig mit meinem Studium und darum hat es sich komisch angefühlt, sich wieder "einzuschreiben" Aber- ich habe jede Menge Spaß und entdecke meine Cousine und Cousins da (Hallo an Sylvia und Johannes!) :-)
Leute, die ich seit der Grundschule (oder für uns aus der DDR: POS = Polytechnische Oberschule) nicht mehr gesehen habe trifft man wieder. (Gruß and Yvonne und Michael) oder Leute aus der Zeit im Gymnasium (Hallo Anita, Anika, Wiebke, Utta!) . Super spannend! Es ist so interessant zu hören, wohin es den einzelnen/die einzelne "verschlagen" hat. Was aus jedem und jeder geworden ist. Da holt man in den Emails mal schnell die letzen 10 Jahre oder mehr nach. Wow!
Wir waren doch grade erst so klein, sagt mir mein Gefühl. Aber nein, Einschulung war vor 21 und Abi vor 9 Jahren. Die Zeit vergeht so schnell....

Am Wochenende haben wir angefangen den Keller zu entrümpeln um mehr Platz für unsere Kartons zu schaffen. Dabei sind wir durch viele, viele Stapel von Davids Sachen gegangen und haben auch ein Jahrbuch aus der Schule von ihm gefunden. Jahrbuch 1987/1988- mit Bildern von den Lehrern und Schülern. Als wir uns Abends mit Rich getroffen haben (der zu dieser Zeit zur gleichen Schule ging) schwelgten die beiden auch erst einmal in Erinnerungen. Witzig!
Dabei hat Rich nun schon selber Kinder (Olivia 6, Alexander 3) und wir hatten das Vergnügen bei der Piraten-Geburtstagsparty für Alex am Sonntag dabei zu sein.

Also, vielleicht sehen wir uns ja auch im StudiVZ?

Montag, 18. Juni 2007

Home & Garden TV

Oh je, ich war noch nie ein großer Fernsehgucker, habe eine Zeitlang gut ohne einen Fernseher gelebt und nun das! Kaum schalte ich den Fernseher ein, tippt meine rechte Hand schon die "49" ein: der Kanal für Home& Garden TV. Das heißt übersetzt: Haus &Garten Fernsehen. Was sich auf den ersten Blick so unscheinbar tarnt, ist ein toller Sender. Ich kann diesen Kanal den ganze Tag schaun. Es geht um Renovierungen von einzelnen Räumen oder ganzen Häusern, Leute, die versuchen ihr Haus zu verkaufen oder Leute, die ein Haus kaufen wollen. Gartengestaltung, Küche, Bad, Dekoration. Für viel Geld und für wenig Geld. Vorher-Nachher-Shows. Malern, Zimmern, Schneidern etc. etc. kleine Veränderungen, die große Resultate liefern. Spannend! :-) Inspirationen über Inspirationen. Wer mal schauen möchte, was ich meine. Hier ist die Website: http://www.hgtv.com/

Donnerstag, 14. Juni 2007

Oma Hanna


Meine liebe Oma Hanna wird heute 73! Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Oma!

Wir haben heute schon telefoniert und ich habe mich sehr gefreut, sie zu hören. Sie ist ein positiver und fröhlicher Mensch. Ich mag sie sehr und sende dir einen dicke Umarmung!

Sonntag, 10. Juni 2007

Tiere in NH Teil 3


Ha, noch ein Tier das ich in meiner Liste (siehe den Schildkröteneintrag) vergessen und leider noch nicht fotografiert habe ist das Murmeltier...süß!

Das Bild rechts habe ich eines Morgens im Garten geschossen. Ich fand den Vogel so interessant, aber beim Anschauen habe ich gesehen, dass sich noch ein Chipmunk ins Bild geschlichen hat.

Habt ein schönes Wochenende in Deutschland!

Samstag, 9. Juni 2007

David, der Zimmermann

Alle bibelfesten unter euch denken jetzt sicher: Moment mal! David war Schafhirte und König. Josef und Jesus waren die Zimmermänner. Alles richtig. Nur ist mein David jetzt auch unter die Zimmermänner gegangen und hat sich mangels Alternativen (Möbel sind hier so teuer und mein Lieblings-blau-gelbes Einrichtungshaus 200Meilen=320km entfernt) einen eigenen Schreibtisch gebaut.
Voila hier ist das gute Stück: Aus schönen Pinienholz, liebevoll mit Sandpapier und Beize bearbeitet bietet es eine tolle, große Arbeitsfläche. Ich bin so stolz!

PS: An alle Hessen. Man beachte die schöne Tegut Stofftragetasche unter dem Tisch. :-) Ich habe circa 10 mit nach Amerika gebracht und Davids Mom benutzt sie so gerne für alles mögliche, dass wir eigentlich keine mehr übrig haben...

Mittwoch, 6. Juni 2007

Alles Englisch oder was?

Seit fast 3,5 Jahren spreche ich mit David jeden Tag englisch. Am Anfang waren unsere Verständigungsversuche eher schwierig, aber wir beide haben viel dazu gelernt. :-)

Nun lebe ich seit fast einem Monat hier und verstehe manchmal nur Bahnhof. AAAHHHH Ich merke, dass ich an Davids Wortschatz gewöhnt bin und den sehr gut kenne. Die vielen Leute, die ich hier kennen lerne, haben aber eine Vorliebe für andere Wörter und so ertappt ich mich ziemlich oft und denke: "Was heißt das? Was ist das??" Ich fühle mich, als ob ich auf einmal im einem Leistungskurs aufwache, für den ich mich gar nicht angemeldet habe. (Nicht dass ihr denkt, dass ich in der Schule geschlafen hätte!)
Und diese Aussprache...oh je....lustig wird es, wenn die Amerikaner versuchen anhand meines Akzents meine Herkunft zu tippen. Ok, es gab ein paar, die auf Deutschland getippt haben. Aber es gab auch Versuche wie: Australien oder Russland....hahaha
Ab und an verwechsle ich auch was an der Aussprache und dann wird aus Jemandem, der etwas empfiehlt (Referrer) ein Schiedsrichter (referee). Da ich selbstbewußt der Meinung bin, dass ich das Wort richtig ausspreche, führt das zu Verwirrung bei meinem Gesprächspartner.

See you later Alligator!

Montag, 4. Juni 2007

Nachtrag zu den Schildkröten

Samstag Nacht kamen wir zurück aus Keene, NH und die Strecke geht für viele Kilometer durch reine Waldgebiete. Auf einmal tauchte neben uns ein Hirsch auf, der scheinbar ein Wettrennen veranstalten wollte. Da habe ich mich erschrocken!!! Zum Glück ist er nicht nach links abgebogen und in unser Auto hinein gerannt sondern wieder im Wald verschwunden.

Wir erholten uns langsam von dem Schreck, der Puls normalisierte sich wieder, als wir in Dublin, NH rein fuhren. Dort wurden wir zu einer Fahrt im Schneckentempo gezwungen, da ein Stachelschwein meinte, mitten auf der Straße seinen Abendspaziergang machen zu müssen. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei, sonst könntet ihr hier ein schönes Bild sehen!!

Sonntag, 3. Juni 2007

Das Geheimnis darf gelüftet werden!

Am Samstag, den 26. Mai haben mein Bruder Andreas und seine Freundin Kathrina am schönen Bodensee geheiratet. Lange war es ein Geheimnis dass sie im kleinen Kreis heiraten, doch jetzt dürfen es alle wissen und sich mit ihnen freuen. Meine Ellies waren so lieb, Bilder zu schicken, so dass ich es hier auch publik machen kann!!!

David und ich freuen uns und wünschen den Newly-weds alles Liebe und Gute!!!

Mittwoch, 30. Mai 2007

Die Schildkröten sind los!


Ich bin auf dem Dorf groß geworden und finde das richtig gut, da wir viel draussen gespielt haben und Kontakt mit Tieren und der Natur hatten. Mein Eltern hatten zwar keinen Bauernhof (was manche meiner Stadtfreunde vermuten ;-) ) aber wir hatten weiße und braune Hühner, japanische Höckergänse, Kaninchen, Katzen und fast ein Schwein, aber da kam die Wende 1989 dazwischen... (Das ist eine andere Geschichte.) Mein Bruder Andreas wollte immer noch eine Schildkröte, aber das hat irgendwie nie geklappt.
Im Herbst sind wir auf die Felder und haben Hamster ausgegraben. Warum? Keine Ahnung!

Dann gab es natürlich noch diverse Insekten, Vögel, ab und an ein Fuchs und was sonst noch fleucht und kreucht in der Magdeburger Börde.

Hier entdecke ich wieder andere Tiere, die ich nur zu gerne fotografiere. Wie schon mehrmals erwähnt ist es eine ganz andere Gegend. Statt der vielen Felder wie bei meinem Eltern gibt es hier fast nur Wald. (Es gibt eine Farm die Strasse runter, die Kühe, Pferde und Hühner haben.) Leider habe ich noch kein Stinktier gesehen, aber schon gerochen...nicht lustig!!! Neben Elchen und Bären gibt es viele Eichhörnchen, Streifenhörnchen und Waschbären im Wald. Letztes Jahr lag eine Schlange vor der Haustür und gestern habe ich eine Schildkröte entdeckt. Heute hat sie ein Loch im Vorgarten gebuddelt und ich bin gespannt, ob sie vielleicht dort ihre Eier legt?? Der Schildkröter (meine Erfindung!) hat sich heute auch blicken und die Sonne auf den Panzer scheinen lassen.

Einige Tiere könnt ihr in dem Link "Fotos" auf der rechten Seite anschauen.

Montag, 28. Mai 2007

Wochenend' und Sonnenschein

Ein schönes langes Wochenende geht zu Ende. Während ihr in Deutschland Pfingsten gefeiert habt, hatten wir heute am Memeorial Day frei. An diesem Tag wird allen Soldaten, die in den Kriegen gefallen sind gedacht. Das Wetter war wunderschön und ich habe die Sonne genossen. Yeah!

Am Samstag haben wir einen Ausflug nach Keene, NH zu Davids Freunden gemacht. Paul, Rich und er haben jetzt wieder eine Band zusammen und sie haben die Zeit genutzt zu proben und Musik aufzunehmen. Leider habe ich seit dem nicht viel von David gesehen, da er viel im Studio ist, um die Musik zu mischen und andere Instrumente zuzufügen. ;-) Da konnte ich die Zeit nutzten und in der Sonne lesen.

(Rich, David, Paul)
Ich habe die Zeit mit Annabell und Becky verbracht. Nach der Bandprobe haben wir alle gemütlich zusammen gegrillt. Ein schöner Tag!

Becky und Annabell (fast 2 Jahre!)
Ich hoffe, ihr hattet auch so ein gutes Wochenende und ich wünsche euch eine gute Woche!!!

Samstag, 26. Mai 2007

Herzlichen Glückwunsch!


Alles Liebe und Gute zum Geburtstag wünsche ich heute:
  • Wiebke
  • Carola
  • Andreas
Ich denke an euch und hoffe, ihr habt einen schönen Tag!

Donnerstag, 24. Mai 2007

Traktor fahren :-)

David hat den Rasentraktor repariert und wir haben uns dem Wildwuchs gestellt und gestern Abend Rasen gemäht. Macht echt Spaß-vor allem, weil das Gelände nicht eben ist und man ab und an eine kleine Berg- und Talfahrt macht. :-) Wie man sieht, hat es einige Zeit gedauert-um alles zu mähen braucht man gut 2 Stunden, daher wird es auf meinem Bild schon langsam dunkel.

Die fiesen Mücken haben uns gepiesakt. Die Gegend hier ist zum Teil sumpfig, mit vielen Bächen und Teichen, was diese mögen....


Mittwoch, 23. Mai 2007

Hier wohne ich



Ich wurde oft gefragt, wie es hier eigentlich aussieht. Also, New Hampshire ist ziemlich bewaldet und da Davids Eltern nicht im Ortskern wohnen, ist die Wildniss überall. ;-) Ich werde jetzt regelmäßig ein paar Bilder einstellen, so dass ihr euch ein Bild machen könnt! Oben seht ihr das Haus von Davids Eltern und unten unser Strassenschild.

Sonntag, 20. Mai 2007

Good bye Dad

Heute scheint nach 3 Tagen Regen ohne Pause wieder die Sonne. Irgendwie passt das auch sehr gut zu dem, was wir emotional die letzten Tage erlebt haben.
Am Freitag war in der Gemeinde von David Eltern die Visiting Hours, bei der normalerweise der Leichnam in einem offenen Sarg aufgebahrt ist und jeder die Chance hat, sich zu verabschieden. Sein Wunsch war jedoch, dies nicht zu tun. Daher hatte Davids Mom eine Art Wandzeitung mit vielen Fotos gemacht und dazu Urkunden und Reisemitbringsel gelegt. Viele haben neue Sachen aus seinem Leben gesehen- er war in der Navy und im Vietnamkrieg, hat Chinesisch gelernt und ist sehr gerne gereist (China, Aegypten, Frankreich, Deutschland, Bahamas....) und hatte sein eigenes kleines Flugzeug und seinen Pilotenschein. DieVeranstaltung dauerte ca. 3 Stunden und es waren ungefähr 100 -150 Leute da. Das war vor allem für Davids Mom ziemlich anstrengend, da sie im Zentrum der Aufmerksamkeit stand, aber es war auch schön zu sehen, wie viele verschiedene Leute sich von ihm verabschieden wollten.

Am Samstag Morgen war die Beerdigungsfeier, zu der wieder 150-200 Leute gekommen sind. Es war eine wunderbare Mischung aus Lachen und Weinen. David hat nachdem er ein paar Worte gesagt hat, mit Josh, Paul und Jed "Everything I own" von Bread sowie eine eigene Komposition gespielt. Es war soooo schön!!
Davids Mom hielt eine liebevolle Rede, an die sich Musik von der Band der Gemeinde anschloss. Mehrere haben Leute ihre Erinnerungen geteilt, was sie mit ihm erlebt oder an ihm geschätzt haben. Es ist so spannend, diese vielen Perspektiven zu hören!
Nachdem Darrin,der Pastor noch ein paar Worte gesagt hat, ging es zum Friedhof. Seltsam für mich war, dass man wirklich mit dem Auto bis an das Grab fährt. Aber das ist kein Problem, da die Wege breit genug für ein Auto sind und der Friedhof an sich sehr groß ist. Dort haben wir uns dann bei Querflötenmusik endgültig von ihm verabschiedet.

Die Frauen der Gemeinde haben ein wunderbares Buffet zusammengestellt. Mit Lasagne und Salaten und Keksen und und und. So hatten wir noch eine gute Zeit und die Möglichkeit mit vielen Leuten/Freunden zu reden.

Es war ein schöner Abschied.

Goodbye Dad. I will see you again.

Hier noch einmal sein Lieblingspsalm

The LORD is my shepherd; I shall not want.

He maketh me to lie down in green pastures

He leadeth me beside the still waters.

He restoreth my soul: he leadeth me in the paths of righteousness for his name's sake.

Yea, though I walk through the valley of the shadow of death,

I will fear no evil: for thou art with me;

Thy rod and thy staff they comfort me.

Thou preparest a table before me in the presence of mine enemies:

Thou anointest my head with oil; my cup runneth over.

Surely goodness and mercy shall follow me all the days of my life:

And I will dwell in the house of the LORD for ever.

Dienstag, 15. Mai 2007

Keep the dream-just hit the snooze button*

Wir kommen hier regelmäßig an einem Autoladen vorbei, die ein Riesenbillboard haben auf dem immer dumme/schlaue Sprüche stehen. Ich bin immer ganz gespannt, wann es neue gibt und werde euch ab sofort auf dem Laufenden halten. Ein anderer gefällig? Money speaks- mine says Goodbye.*

Wie es mir geht und wie es hier ist? Komisch. Traurig. Chaotisch. Nicht nur wegen der ganzen Orga, die jetzt nötig ist, sondern auch gefühlsmäßig. Obwohl diese Woche wirklich stressig ist. Neben all der Orga hier, muss jeder mit der Trauer umgehen und sie verarbeiten.
Zum Glück sind jetzt einige wichtige Sachen geklärt. Am Freitag gibt es Visiting Hours in der Kirche von Davids Eltern von 17-19 Uhr. Der Sarg wird nicht da sein, aber ein Tisch mit Bildern und Gegenständen, die typisch für sein Leben waren. Zum Beispiel eine seiner Gitarren und Bilder aus der Navyzeit, Bilder als er sein Flugzeug hatte oder Kochgegenstände, weil er gerne gekocht hat. Das wird sicher gut. Ich habe mein Lieblingsfoto von ihm vergrößert und hoffe, es kommt mit darauf.
Am Samstag Vormittag um 11 Uhr ist der Gottesdienst und dann findet die Beerdigung hier in Milford statt. Nicht wie gedacht in Springfield, MA. Er wollte lieber in NH beerdigt werden und das war kurzfristig machbar. So brauchen wir auch keine 2 Stunden zu fahren um ihn mal zu besuchen. Danach gibt es dann etwas zu essen in der Gemeinde von Davids Eltern, wo jeder etwas zu essen mitbringt.

Danach sind wir sicher total fertig und ich bin froh, dass das Kapitel dann irgenwie abgeschlossen ist. Die Trauer wird uns sicher noch eine Weile begleiten.

Ansonsten ärgere ich mich mit meinem Antrag auf Residency rum. David und ich waren am Montag in Portsmouth, NH um dann zu erfahren, dass man dort nicht persönlich erscheinen kann, sondern einfach nur Formulare ausfüllen muss..OH NEIN.... Ich werde noch verrrückt damit. Vor allem, weil ich die 1 Anlage schon zwei Mal eingereicht habe....Was machen die nur damit? Heizen? Tapezieren? Schmierpapier?
Irgendwann habe ich aufgegeben gestern Abend und ich hoffe jetzt auf einen Motivationsschub, damit ich das noch beende.

Weil wir aber schon in Portmouth,NH waren, haben wir die Zeit und das super Wetter genutzt, um ein wenig in der Stadt rumzubummeln. Das tat sooo gut!!

Mal schaun, was die nächsten Tage noch so bringen.

* Hier kommt die Uebersetzung der dummen Sprüche von oben. Keep the dream, just hit the snooze button= Wenn du den Traum weiterträumen willst, haue einfach auf die Schlummertaste deines Weckers.
Money speaks-mine says Goodbye= Geld kann sprechen- meins sagt Tschüß!

Freitag, 11. Mai 2007

08.07.1946-11.05.2007

Davids Dad ist heute früh um 9:30 Ortszeit gestorben.

Danke für eure Gebete und eure Unterstützung in den letzten Wochen!

Bye, Bye Deutschland

Gestern konnte ich mein Visum in Frankfurt abholen und morgen fliege ich in die USA. Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass die Gebete erhört worden sind und ich endlich mein Visum in den Händen halten konnte! Yeah.

Montag, 7. Mai 2007

Zu Besuch in Marburg

Seit letzten Donnerstag bin ich wieder in Marburg angekommen. Es hat mich gefreut, wie hier alles grünt und blüht. :-) Bis heute (es nieselt und ist kalt-brrr) war traumhaftes Sommerwetter, das ich ausgiebig genutzt habe. Der Grund meines Besuchs ist mein Visum. Am Freitag hatte ich endlich mein Interview im amerikanischen Generalkonsulat in Frankfurt. Alles ging gut und ich warte jetzt auf den Anruf, dass ich mir meinen Pass mit Visum abholen kann. Das ist mal ein Geduldstraining für mich...

Ich habe aber noch einige Bücher zu lesen (juchuh) und den letzten Rest unserer Wohnungseinrichtung zu verkaufen. Daneben war ich am Samstag Grillen mit Kathrin und Tobi bei Andreas und Gabi (Danke für den schönen Abend!!) , mit Kathrin an der Lahn lesen und Gassi gehen mit Nando und Cleo (Bilder von den beiden gibt es auf Kathrins Blog)

Mein momentanes Lieblingsbuch: "Like the flowing River" von Paulo Coelho. Auf deutsch: Sei wie ein Fluß, der still die Nacht durchströmt. Eine wunderbare Zusammestellung von Gedanken und Geschichten.
Ansonsten habe ich noch gelesen: All because of you von Melissa Hill. Ein Mädchenbuch, das sich vom Stil her mit den Büchern von Sophie Kinsella und Cecilia Ahern vergleichen lässt.

Sonntag, 29. April 2007

Update

Jetzt bin ich schon wieder 6 Tage in Milford und die Zeit ist iwe im Flug vergangen. Ich bin so froh, wieder mit David zusammen zu sein. 4 Wochen waren eine lange Zeit. Davids Dad ist am Mittwoch in ein Krankenhaus hier in der Nähe zur Rehabilitation verlegt worden. Ich war sehr betroffen, wie sehr ihn die Krankheit inzwischen gezeichnet hat im Vergleich zu vor 4 Wochen. Er ist sehr abgemagert und sieht viel älter aus, als er eigentlich ist. Die Strahlentherapie ist vorbei, aber da er Infektionen und eine Lungenentzündung hat, kann nicht mit der Chemo angefangen werden. Jetzt versuchen sie ihn durch Physio und Atemtherapie wieder ein bisschen aufzupäppeln. Es strengt ihn aber sehr an, so dass er sich nur Ruhe wünscht. Er konnte sogar wieder ein bisschen selber essen, aber jetzt ist die Röhre in seiner Speiseröhre verrutscht und er muss heute wieder operiert werden. Dazu wird er heute wieder nach Burlington, MA in die Klinik gebracht. Hoffentlich wird alles wieder gut!
Ich bin beeindruckt, vom Mitgefühl und der Aufmerksamkeit von den Freunden und Bekannten von Davids Familie. Sie nehmen sich Zeit für Besuche, schreiben Karten und unterstützen Davids Mom indem sie Essen vorbei bringen.

Gestern haben wir Freunde in Keene, NH besucht. Paul und Becky sowie ihre süße 21 Monate alte Tochter Annabelle. Wir haben gegrillt (Amerikaner lieben Barbecue- das ist so was wie Volkssport), erzählt, mit Annabelle gespielt und David & Paul haben Musik gemacht. Was für ein wunderbarer, erholsamer Nachmittag! :-)

Frühling ist noch nicht hier, so dass ich ihn dieses Jahr wohl doppelt genießen kann. :-) Viele fragen mich, wie es hier so aussieht und wenn ihr auf diesen Link klickt, könnt ihr ein paar Bilder sehen. Eigene Bilder folgen noch!

Am Mittwoch, den 02. Mai werde ich noch einmal nach Dtl. kommen. Am Freitag, den 04.Mai habe ich endlich mein Interview in der Botschaft und bekomme dann hoffentlich mein Visum! Ich bin also noch einmal für ca. 1 Woche in Marburg und würde mich freuen, wenn ich einige noch mal sehen kann. :-)

Mittwoch, 25. April 2007

Gut angekommen

Nur die klitzekleine Nachricht: Ich bin wieder gut in New Hampshire angekommen. Flug war ok.

Danke an Kathrin und Kirsten fürs zum Flughafen bringen!

Montag, 23. April 2007

noch ein Buchtipp


Auf meinem letzten Flug in die USA sah ich eine Anzeige für ein Buch über uns Deutsche. Nachdem ich erst vor kurzem Bill Bryson "Streiflichter aus Amerika" gelesen hatte, war ich gespannt zu lesen, was ein Hawaiianer über Deutschland so zu berichten weiß. Es hat sich gelohnt! "Planet Germany" ist ein tolles Buch- liebevoll geschrieben und lustig.

Hier die Kritik von Amazon:
Dass der sogenannte, mit Schinken, Käse und Ananas belegte "Hawaii-Toast" ausgerechnet in Deutschland erfunden wurde, ist ja an sich schon komisch. Und es ist wohl auch kaum verwunderlich, dass sich der Hawaiianer Eric T. Hansen da fragen musste, auf welchem Planeten er denn da gelandet sein war. Und tatsächlich: Seine Recherchen, deren Ergebnisse er in diesem vergnüglichen Büchlein genüsslich vor uns ausbreitet, bestätigen eindrucksvoll, welch skurriles, dabei aber gar nicht mal so unsympathisches Völkchen wir eigentlich sind. Der Autor jedenfalls ist, nachdem er als Mormonenmissionar nach Deutschland geschickt worden war, gleich ganz hier geblieben und hat in diesem komischen Land sogar seine religiöse Verblendung überwunden.
Wenn sich die Deutschen, schreibt Hansen, von außen sehen könnten, so wie er sie als Amerikaner sehe, würden ihnen zuerst kleine Merkwürdigkeiten ins Auge fallen: "die Gartenzwerge, die Kuckucksuhren, die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen". Erst dann würden sie das eigentlich Skurrile bemerken: "die rätselhafte Beziehung dieses Volkes zum Staat, zum Genuss, zum Geld, zur Kultur und zur eigenen Identität". Darauf angesprochen, warum sie eigentlich so anders seien, würden sie vermutlich antworten: "Wieso denn, das ist doch ganz normal". Und deshalb bräuchte man für dieses Land einen guten Reiseführer. Und mit Planet Germany hält man ihn tatsächlich in Händen!
Außer über Deutschland und die Deutschen erfährt man aus dem lesenswerten Band auch so manches interessante Detail über Menschen aus anderen Kulturen, das man sich eigentlich schon längst mal hätte fragen sollen. So etwa, wieso eigentlich beinahe jeder japanische Deutschland-Tourist -- ganz im Gegensatz zu den meisten Deutschen -- fehlerfrei das Loreley-Lied mitsingen kann... Kurzum: Eine wirklich lehrreiche Lektüre. --Hasso Greb

Sonntag, 22. April 2007

Ein Wochenende voller Ueberraschungen

Dieses Wochenende wird mir wohl lange in Erinnerung bleiben. Viele schöne, aber auch leider traurige Sachen sind geschehen. Fangen wir bei den Schönen an:

  1. Annika war zu Besuch und wir hatten eine gute Zeit u.a. mit einem Bummel durch Marburg.
  2. Am Freitag wollte ich eigentlich nur mit Andreas, Gabi und Annika essen gehen, aber meine lieben Kollegen und Freunde hatten ein Abschiedsessen in der Kostbar organisiert, so dass wir 15 statt 4 waren. Das war echt toll und ich hatte wirklich nichts mitbekommen!
  3. Am Samstag waren Annika und ich in "Goodbye Bafana" ein toller Film über Nelson Mandela und die Apartheid in Südafrika zw. 1968 und 1990. Sehenswert!
  4. Am Sonntag wollten Kirsten, Annika und ich brunchen. Daraus wurde aber ein Mädels-Abschieds-Brunch, da auch noch Johanna und Anne Kathrin (Happy Birthday!) vom Hauskreis, Kathrin und Christiane da waren. Wir haben geschlemmt, geredet und in der Sonne in Kirstens Traumgarten gelegen. Was für eine tolle Ueberraschung!!
  5. Ich war noch ein letztes Mal im International Worship Service, das ist der englische Gottesdienst unserer Gemeinde. Roland hat über Psalm 23 gepredigt: The Lord is my shepherd. Die Musik, die Predigt-Gott war da und das tat gut!

Leider gibt es keine guten Nachrichten aus den USA. Davids Dad hat jetzt alle 25 Bestrahlungen hinter sich, allerdings kämpft sein Körper mit einer Infektion. Da er fast keine weißen Blutkörperchen hat, sieht es nicht gut aus. An Chemotherapie ist momentan nicht zu denken. Schlimmstenfalls könnte er jetzt an einer Infektion (die er schon hat und die sich ausbreitet) sterben, wenn sich die Anzahl der weißen Blutkörperchen nicht erhöht und die Inf. bekämpft. Wir hoffen auf ein Wunder...

Ich bin froh, dass ich am Dienstag fliegen werde und bei David und seiner Family sein kann.

Donnerstag, 19. April 2007

3 Jahre, 5 Monate und 2 Tage-

war ich bei der 3U Telecom in Marburg beschäftigt und heute war mein letzter Arbeitstag. (Na gut, mein Arbeitsvertrag endet erst am 30.04.) Die Zeit war einzigartig- im Guten wie im Schlechten. Es ist so viel passiert, es waren so viele Herausforderungen zu bewältigen und auch Enttäuschungen zu verarbeiten. Viele tolle Kollegen- einige schwierige. C'est la vie.
Heute nun mein Abschied und mein Resümee heißt: Es war ein schöner Tag! Das ist der wunderschöne Strauss, den ich bekommen habe!!!


Danke an alle Kollegen und besonders an Andreas Harborth, mit dem ich ganz eng zusammen gearbeitet, gelacht und gelitten habe! :-)

Mittwoch, 18. April 2007

Liebeserklärung an einen Hauskreis

Der gestrige Abend war sehr schön. Der Grund dafür war: mein Hauskreis.
Ich habe noch nicht von meinem Hauskreis erzählt, dabei ist dieser ein fester Bestandteil meines Lebens seit mehr als 3 Jahren. Was ist denn das, fragen sich vielleicht einige. Nun, wir sind eine Gruppe von Christen, die "Gemeinschaft haben" das ist christinesisch für: miteinander reden und am Leben von anderen Anteil haben; für uns und andere beten; in der Bibel lesen und einfach unseren Glauben teilen und versuchen weiter zu kommen.

Als ich im Januar 2004 zu dieser Gruppe gestoßen bin, hat mich als Erstes diese Offenheit und Ehrlichkeit beeindruckt. Es sind ganz unterschiedliche Menschen, vom Charakter, von ihrer Lebensgeschichte und von ihrem aktuellen Leben, die aber doch in ihrem Glauben ein verbundenes Element gefunden haben. Diese Verschiedenheit bereichert den Kreis sehr und wird auch geschätzt, da wir glauben, alle von Gott individuell und einzigartig geschaffen worden zu sein. Wir hatten Spaß zusammen aber haben auch schwere Zeiten zusammen bewältigt. Es tut so gut, wenn man seine Sorgen teilen konnte und wusste, dafür beten auch noch die Leute aus meinem Hauskreis.

Ich danke euch von Herzen für die schöne Zeit! Seid gesegnet AnnaLena, Anne Kathrin, Christine, Daniel, Johanna, Kerstin, Kirsten, Markus, Oliver, Sandra, Stefan, Steffi, Ute!

Ich werde euch vermissen!

Sonntag, 15. April 2007

Geographieunterricht


Nachdem ich am 01.April Kirstens Heimat (das schöne Großalmerode bei Kassel) und ihre Familie kennenlernen durfte, ging es gestern nach NRW.

Mit Kathrin und Tobias bin ich nach Bad Berleburg ins Rothaargebirge gefahren. Nachdem sich Ben, der Hund, an mich gewöhnt hatte, (hatte viele Leckerlies dabei ;-) ) haben wir eine wunderbare Mammutwanderung von 4,5 Stunden gemacht. Eine super schöne Landschaft- leider teilweise völlig vom Orkan Kyrill verwüstet; bei strahlendem Sonnenschein ging es bergauf und bergab. Ich durfte viel über die örtlichen Royals lernen (die Fürsten von und zu Sayn Wittgenstein) und wir hatten eine gute Zeit. Es gab dann Pizza zu Stärkung bei Tobis Eltern und einen Kaffee bei Kathrins Vater. Wunderbar.

Ich konnte richtig gut schlafen, nach der vielen frischen Luft und Bewegung. So als Büromensch war es ein guter Ausgleich und heute tun mir meine Beine schon gar nicht mehr weh... :-)

Schönes Wochenende an alle nah und fern. Ich hoffe, ihr könnt das schöne Wetter auch so genießen!

Donnerstag, 12. April 2007

Blog Blog Blog

Für alle, die sich fragen, was bloggen eigentlich ist.

Hier habe ich einen interessanten Artikel über "das Bloggen" und "die Blogger" gefunden:
Viel Spaß!
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,476759,00.html

Mittwoch, 11. April 2007

Lieber Leser! :-)

Mein kleiner feiner Blog füllt sich mit Beiträgen und nachdem ich die Adresse fleißig verteilt habe, gibt es auch Leser. Wie dich zum Beispiel. Nur weiß ich, nie wer was wann liest und was du darüber denkst.

Darum: Schreib doch mal einen Kommentar. Einfach auf den Link unter meinem Beitrag klicken.

Ich bin gespannt, wer der oder die Erste ist. :-)


PS: Wenn ich jemanden vergessen haben, über meinen Blog zu informieren, war das keine böse Absicht sondern nur mein chaotisches Wesen. Bitte also fleißig weiter Mundpropaganda betreiben.
Dankeschön!

Montag, 9. April 2007

Deutschlandreise oder Ostern im Osten

Was für ein Wochenende! Mein Abflug rückt immer näher und so habe ich das lange Wochenende genutzt, um wieder in meine Heimat zu fahren. Für alle die es nicht wissen: ich komme aus Groß Börnecke in Sachsen-Anhalt. http://www.stadt-hecklingen.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=18759

Ich habe Freunde und Verwandte besucht, "Hallo" und "auf Wiedersehen" gesagt. Wow, das war emotional echt heftig. Freitag erst Volker, Thekla und Dorothea im schönen Ilsenburg im Harz besucht und dann weiter zu meinen Eltern, die auch schon Besuch von meinem Bruder Andreas und seiner Freundin Katharina hatten. Bis auf meinen David war so mal die ganze Familie zusammen! Abends war ich mit Wiebke in Magdeburg unterwegs- es hat sich so viel getan in dieser Stadt. Das Hundertwasserhaus ist echt toll! :-)

Am Samstag hatte meine Mutti Geburtstag und es war ein schöner Tag für uns alle- super Wetter und die ganze Familie da! Ich habe es sehr genossen, Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Dabei habe ich auch gemerkt, wie sehr ich an jedem Einzelnen hänge, auch wenn man sich nicht so oft sieht/hört etc. Es ist natürlich auch schön zu merken, dass die Familie einen zurück liebt. :-)

Ostern haben wir mit einem Gottesdienst und dann einem Mittagessen in Familie begangen-wirklich schön! Danach haben Oma und ich uns durch alte Familienfotos "gearbeitet". Oh je, ich fürchte wir brauchen einen Stammbaum, sonst bringe ich wieder alle Namen durcheinander....
Abends waren Annika und ich im LeFrog in Magdeburg und wie immer war es eine besondere Zeit!

Heute Nachmittag ging es schon zurück. Mir kam es nicht so vor, als ob 4 Tage vergangen sind! Auf dem Rückweg habe ich noch bei Nora und Tobias den letzten Zwischenstopp mit Kaffeestärkung gemacht. Das tat echt gut.

Danke an alle, die wir uns gesehen oder gehört haben! Es tat so gut. Ihr seid was ganz Besonderes, jeder einzelne von euch! Seid gesegnet von unserm guten Gott!

Und nicht vergessen: Amerika ist immer noch auf diesem Planeten und Flüge sind nicht mehr so teuer.... ;-)

Freitag, 30. März 2007

Ausverkauf bei den Warren's

Morgen Nachmittag (31.März) ist es so weit: Ausverkauf bei den Warren's. Einfach vorbei schaun!
Ich bin seit einer Woche wieder in GOG (siehe Blog vom 24.03.) und jetzt muss alles in "Sack und Tüten". Obwohl es bei mir eher "Pakete und Tüten" sind. Wir wollen nicht viel in die Staaten mitnehmen, daher muss alles raus. Es gibt zu erwerben:
  • Sofas, Stühle, Hocker
  • Bett 1,40*2,00 m mit toller Matratze
  • Esstisch mit 4 Stühlen; Bistrotisch mit 2 Barhockern
  • Kommoden und Schränke
  • 2 Schreibtische
  • Lampen, Bilder
  • Küchenzeug
Ich hatte in dieser Woche nette Leute zu Besuch, mit denen es nicht nur schön war Zeit zu verbringen (endlich, Christiane :-) und Hauskreis) sondern auch schon Sachen mitgenommen haben. So ein bisschen habe ich noch Zweifel, wie ich das schaffen soll, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf und bitte um göttlichen Beistand für meine Aufgabe hier. Es sind viele kleine Schritte, die ich gehen muss.

Noch eine wichtige Info: Ich fliege am 24. April schon in die Staaten,nicht erst im Mai, da David und ich nicht länger als unbedingt nötig getrennt sein wollten. [Hey honey, I miss you!!!]
Gleichzeitig habe ich wirklich gemischte Gefühle, wie wohl alles wird. Wie ich klarkomme, ob ich Freunde finde.... Amerika ist so anders. Aber zum Glück ist David da und wartet schon auf mich. Das macht es leichter. Außerdem hoffe ich, dass du, lieber Leser, und ich weiter in Kontakt bleiben. Wozu gibt es denn Telefon, Post, Internet??

Donnerstag, 29. März 2007

Freunde: ein Geschenk von Gott



Danke für euren Support! Ich hab euch lieb. (auch alle ohne Bild!!!)

Samstag, 24. März 2007

Back in GOG*

Ich bin wieder da. Kirsten war so lieb mich zum Flughafen nach Frankfurt zu bringen und auch wieder abzuholen. Danke noch einmal. :-)

Wow. Das war eine anstrengende und intensive Zeit! Wir waren fast jeden Tag im Krankenhaus und die ganze Situation ist ziemlich überwältigend. Das ganze Leben stoppt. Es ist wirklich gut, dass David da ist um seine Mutter zu unterstützen. Wir sind froh und dankbar, dass es ihm etwas besser geht (kein Fieber mehr, kann alleine atmen)! Aber wir wissen auch, dass noch viel vor ihm und uns liegt. Davids Dad wird jetzt insgesamt 25 Bestrahlungen bekommen und danach fängt die Chemotherapie an. Gott sei Dank, scheint es, dass das Loch in der Speiseröhre wirklich zu ist. Er ist seit gestern nicht mehr auf der Intersivstation, sondern auf einer Überwachungsstation. Durch das Liegen und die vielen Medikamente ist er jedoch sehr schwach und hat auch mit den Nebenwirkungen zu kämpfen. Die Dosis konnte aber schon reduziert werden; ich hoffe, dass er noch weniger brauchen wird, nachdem die anderen Schläuche aus dem Brustkorb entfernt sind.
Nebenbei ist noch Papierkram mit der Krankenversicherung und seinem Arbeitgeber zu klären...

Es ist wirklich eine krasse Ausnahmesituation und bitte betet weiter für Heilung und Kraft für alle Beteiligten. Danke!

* wer noch nicht selbst drauf gekommen ist. GOG bedeutet: Good Old Germany :-)

Samstag, 17. März 2007

Schnee, Schnee, Schnee, Schnee :-)


Gestern Nacht gab es wieder einen Blizzard in Neuengland und ich weiß nun endlich wie das ist.
Heute Morgen hatten wir 30 cm frischen, schönen, weißen Schnee! Ich war ganz begeistert.
Einziger Nachteil: Schneeschippen. Aber dank eines Nachbarn, der die Einfahrt frei schiebt, hatten wir nur 2 Stunden zu schaufeln. Das gibt Muckis. ;-)

Mittwoch, 14. März 2007

Buchtipp


Annika hat mir ein tolles Buch geschenkt, dass ich allen Amerika Interessierten nur ans Herz legen kann. Ich fand es super lustig. Kleine Kolumnen für zwischendurch.
Es heißt: Streiflichter aus Amerika. Die USA für Anfänger und Fortgeschrittene von Bill Bryson

Kurzbeschreibung
Nach zwanzig Jahren in England findet Bill Bryson, dass es nun genug sei. Er kehrt seiner Wahlheimat den Rücken, um sich mit seiner Familie wieder in Amerika zu etablieren. Mit frischem Blick, geschärft durch die Jahre der Abwesenheit, macht sich Bryson daran, den amerikanischen Alltag unter die Lupe zu nehmen. Sarkastisch und beißend, ironisch und witzig und dabei immer auch höchst informativ stellt er Betrachtungen an über typisch amerikanische Phänomene: Die Präsidentenwahl, Risiken und Nebenwirkungen überhöhten TV-Genusses oder gewisse kulinarische Traditionen. Aber auch die nostalgische Beschwörung verblasster Mythen – etwa Motels oder Highways – kommt dabei nicht zu kurz. Während es so manchen Irrwitz zu beklagen gibt, stehen dem amerikanischen Bürger doch eine Vielzahl komfortabler Nebensächlichkeiten zur Verfügung, die das Leben versüßen: Eine 24-Stunden-Hotline für Zahnseide, Jahre im voraus programmierbare Video-Recorder oder die gehobene Computervariante mit dem praktischen Getränketablett, das nur der unkundige als CD-Einzug interpretiert ... (Bild und Kurzbeschreibung von Amazon.com)

27-Siebenundzwanzig

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

27 ist die natürliche Zahl zwischen 26 Sechsundzwanzig und 28 Achtundzwanzig.

  • 27: Die kleinste natürliche Zahl, die auf zwei verschiedene Arten als Summe von drei Quadratzahlen geschrieben werden kann, nämlich als 32 + 32 + 32 = 52 + 12 + 12.
(Danke für die Glückwünsche zu meinem Geburtstag am 11.03.07) :-)

Donnerstag, 8. März 2007

News aus den USA

Es ist gut hier zu sein, aber es ist auch wahnsinnig anstrengend. Dabei sind David und ich nicht mal die ganze Zeit, sondern nur ein paar Stunden in der Klinik. Davids Mom ist jetzt (Do. Abend) zum ersten Mal seit Sonntag wieder Zuhause. Ich versuche ihr hier so viel wie möglich abzunehmen. Heute habe ich zum Bsp. den Kühlschrank aussortiert und gereinigt. Morgen können wir dann die Riesen Mengen Müll zum Dump bringen.
Meine neuste Entdeckung hier in den USA ist aber, dass man ständig elektrische Minischläge bekommt!!! Die Luft ist so trocken, dass sobald man irgendetwas aneinander reibt, es sich auflädt und entlädt. In rainy Marburg gab es dieses Problem nicht. Ganz schön nervig. Besonders beim Betten beziehen... Der Vorteil aber: ganz viel Schnee und es scheint die Sonne bei ca. -16 Grad Celsius.

Mit Davids Dad geht es auf und ab. Die ärzte stellen Diagnosen und revidieren sie, das Gleiche passiert mit den Therapien. Nervig einerseits, anderseits wirklich gut.(Weil manche schlimme Operationen, dann doch nicht gemacht werden mussten.) Er liegt auf der Intensivstation dieser sehr guten Klinik (Lahey Medival Center in Burlington, MA) und sie machen alle möglichen Untersuchungen. Gestern ist er operiert worden und hat eine Art Miniröhre in die Speiseröhre eingesetzt bekommen, damit das Loch in der Speiseröhre verschlossen ist und keine Magensäure weiter in den Raum rund um die Lungen fließt. Deshalb gab es eine Infektion und sie mussten einen Schlauch in die Seite einführen um das abzusaugen. Heute hat er seine erste Bestrahlung bekommen. Dies wird er wohl auf nicht bestimmte Zeit täglich bekommen. Wir wissen noch nicht, wie er sie vertragen hat, da er die meiste Zeit schläft, was sicherlich gut ist. So kriegt er nciht alles mit und kann gesund werden.

Momentan ist kein normales Leben hier möglich. Wir alle und besonders Davids Mom sind in einer emotionalen Achterbahn... Da alles so ungewiss ist, gibt es gar keine Pläne, sondern wir leben nur im heute und max. morgen. Daher habe ich irgendwie auch keine Zeit irgendwie mit der Welt "ausserhalb" zu kommunizieren. :-( Sorry!

Danke für alle Gebete! Bitte bleibt dran.

Sonntag, 25. Februar 2007

Ich bin da

Nicht mich selbst, sondern Gott meine ich.
Um so älter ich werde, um so schwieriger erscheint mir das Leben. Ihr wisst, ich bin kein Pessimist aber die Komplexität des Lebens ist krass. Freunde von mir heiraten (ich liebe Hochzeiten!!!!), bekommen Babys. Auf der anderen Seite sind Menschen sterbenskrank oder sterben, leben andere in bitterer Armut. Diese Spannung in der wir leben ist echt verrückt.
(Ein Post der mich beeindruckt und nachdenklich gemacht hat, finde ihr hier: http://www.dichristins.blogspot.com/ unter dem Datum 21.02.07)

Die letzten Tage bin ich ziemlich schlecht gelaunt, einfach weil ich erst einmal die ganzen Veränderungen verarbeiten muss und David jetzt schon vermisse.
Doch eben kam ein Trost direkt von Gott. Die Erinnerung, dass er da ist-direkt vor meiner Nase. Voila:

Samstag, 24. Februar 2007

Organisiertes Chaos oder das einzig Beständige ist die Veränderung

Nachdem wir alles für unsere Abreise in die USA geplant haben, mussten wir unsere Pläne noch einmal ändern. Davids Dad geht es nicht besser, daher fliegt David am Dienstag in die USA. Es ist momentan unklar, ob er noch einmal nach Deutschland kommt. Das reduziert unsere gemeinsame Zeit hier ganz dramatisch. :-( Gerade mir fällt es schwer, bald zu Deutschland "bye bye" zu sagen. Wir sind dabei alles noch schnell zu organisieren, bei den Sachen die David gehören. Die 3 Stapel der Wahl sind : a) mitnehmen b)verkaufen c) verschenken Gleichzeitig wollen wir aber noch die Zeit zusammen und unsere Lieblingsbeschäftigungen genießen. So waren wir eben in Bad Endbach schwimmen.(Ok, also schwimmen ist übertrieben. Man kann dass eher im Wasser rumlungern nennen. :-) Das Schwimmbad hat so schöne Massagedüsen. Yeah. Es tut echt gut, dort zu entspannen.) Zum Glück werden wir nicht lange getrennt sein, denn ich habe im März Urlaub und fliege vom 08.-25. März zu David. Ich hoffe, dass wir eine gute Zeit haben werden und Davids Eltern unterstützen können, aber auch Zeit zum entspannen und abschalten finden. Danach komme ich (hoffentlich mit David) zurück und wir erledigen den Rest unserer Haushaltsauflösung. Wenn du, sehr geehrter Leser, Bedarf an Haushaltswaren oder Möbeln aller Art hast: Contact me. Ich mache dir ein Angebot. :-) (Kein Scherz)

Diese Veränderungen kommen manchmal sehr plötzlich, aber ich bin froh, dass schon seit einer Weile klar war, dass wir in die USA gehen, so ist dieser Zwischenbesuch und Davids Abreise ganz ok.
Zum anderen bin ich echt gerührt, dass mir Freunde und Arbeitskollegen ihre Hilfe anbieten. Das ist ganz wunderbar. Danke!

Mittwoch, 14. Februar 2007

Großes Gebetsanliegen!


Heute morgen haben wir die Nachricht erhalten, dass Davids Dad Lymphdrüsenkrebs hat.
Bitte betet für ihn, seine Familie und die Ärzte, die ihn behandeln.

Es ist ein ziemlicher Schock für uns, auch wenn es ihm schon seit Wochen schlecht geht, haben wir immer gehofft und gebetet, dass es nicht Krebs ist. Wir hoffen und beten weiter und legen unsere Sorgen in Gottes Hand.

Dienstag, 13. Februar 2007

Neu, Neu, Neu

Ich bin noch am ausprobieren, was man alles mit dem Blog (oder das Blog) anfangen kann.

Jetzt neu bei mir: Uhrzeit, meine Lieblinks Websites und das Wetter in Marburg. Damit jeder sehen kann, wie oft es hier regnet. :-( Aber heute schien trotz Regenvorhersage auch mal die Sonne. :-D Yeah.

Donnerstag, 8. Februar 2007

Kommunikation im Winter...

oder zu jeder anderen Jahreszeit...Es hat heute geschneit und so ist der Blick aus unserem Fenster im Flur.

Heute mal ein Update zu meinem Kommunikations-Vorsatz.
Mir wird immer deutlicher bewusst wie wichtig es ist, miteinander zu reden. Mit mir besonders nahen Menschen ist das kein Problem auch spontane Gedanken und Gefühle verbal auszudrücken. Das ist so ein wunderbares Geschenk, etwas Besonderes, das ich so sehr schätze! Danke an euch! (Ihr wißt sicher, wer gemeint ist.)

Es gibt aber leider auch Beziehungen in meinem Leben, die unter "Sprachlosigkeit" leiden. Dies ist auch durch meine Nachlässigkeit passiert und diese nun wieder zu beleben ist gar nicht einfach. Dass man wieder anfängt miteinander statt nur übereinander zu reden, mit Voruteilen aufräumt und Vertrauen wieder aufbaut. Da dachte ich heute man müsste mehr reden, als nur zu denken. Aber sprechen ohne zu reden, ist auch keine gute Idee. Ich bleibe dran.

Freitag, 2. Februar 2007


Psalm 23

Der Herr ist mein Hirte

mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grünen Aue

und führet mich zum frischen Wasser.

Er erquicket meine Seele.

Er führet mich auf rechter Straße um seines namens Willen.

Und ob ich schon wanderte

im finstern Tal,

fürchte ich kein Unglück;

denn DU bist bei mir,

DEIN Stecken und Stab trösten mich.

DU bereitest vor mir einen Tisch

im Angesicht meiner Feinde.

DU salbest mein Haupt mit Öl

und schenkst mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang

und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.



PS:
Das Bild zeigt einen wunderbaren Morgenhimmel in Marburg am 31.01.07