Sonntag, 29. April 2007

Update

Jetzt bin ich schon wieder 6 Tage in Milford und die Zeit ist iwe im Flug vergangen. Ich bin so froh, wieder mit David zusammen zu sein. 4 Wochen waren eine lange Zeit. Davids Dad ist am Mittwoch in ein Krankenhaus hier in der Nähe zur Rehabilitation verlegt worden. Ich war sehr betroffen, wie sehr ihn die Krankheit inzwischen gezeichnet hat im Vergleich zu vor 4 Wochen. Er ist sehr abgemagert und sieht viel älter aus, als er eigentlich ist. Die Strahlentherapie ist vorbei, aber da er Infektionen und eine Lungenentzündung hat, kann nicht mit der Chemo angefangen werden. Jetzt versuchen sie ihn durch Physio und Atemtherapie wieder ein bisschen aufzupäppeln. Es strengt ihn aber sehr an, so dass er sich nur Ruhe wünscht. Er konnte sogar wieder ein bisschen selber essen, aber jetzt ist die Röhre in seiner Speiseröhre verrutscht und er muss heute wieder operiert werden. Dazu wird er heute wieder nach Burlington, MA in die Klinik gebracht. Hoffentlich wird alles wieder gut!
Ich bin beeindruckt, vom Mitgefühl und der Aufmerksamkeit von den Freunden und Bekannten von Davids Familie. Sie nehmen sich Zeit für Besuche, schreiben Karten und unterstützen Davids Mom indem sie Essen vorbei bringen.

Gestern haben wir Freunde in Keene, NH besucht. Paul und Becky sowie ihre süße 21 Monate alte Tochter Annabelle. Wir haben gegrillt (Amerikaner lieben Barbecue- das ist so was wie Volkssport), erzählt, mit Annabelle gespielt und David & Paul haben Musik gemacht. Was für ein wunderbarer, erholsamer Nachmittag! :-)

Frühling ist noch nicht hier, so dass ich ihn dieses Jahr wohl doppelt genießen kann. :-) Viele fragen mich, wie es hier so aussieht und wenn ihr auf diesen Link klickt, könnt ihr ein paar Bilder sehen. Eigene Bilder folgen noch!

Am Mittwoch, den 02. Mai werde ich noch einmal nach Dtl. kommen. Am Freitag, den 04.Mai habe ich endlich mein Interview in der Botschaft und bekomme dann hoffentlich mein Visum! Ich bin also noch einmal für ca. 1 Woche in Marburg und würde mich freuen, wenn ich einige noch mal sehen kann. :-)

Mittwoch, 25. April 2007

Gut angekommen

Nur die klitzekleine Nachricht: Ich bin wieder gut in New Hampshire angekommen. Flug war ok.

Danke an Kathrin und Kirsten fürs zum Flughafen bringen!

Montag, 23. April 2007

noch ein Buchtipp


Auf meinem letzten Flug in die USA sah ich eine Anzeige für ein Buch über uns Deutsche. Nachdem ich erst vor kurzem Bill Bryson "Streiflichter aus Amerika" gelesen hatte, war ich gespannt zu lesen, was ein Hawaiianer über Deutschland so zu berichten weiß. Es hat sich gelohnt! "Planet Germany" ist ein tolles Buch- liebevoll geschrieben und lustig.

Hier die Kritik von Amazon:
Dass der sogenannte, mit Schinken, Käse und Ananas belegte "Hawaii-Toast" ausgerechnet in Deutschland erfunden wurde, ist ja an sich schon komisch. Und es ist wohl auch kaum verwunderlich, dass sich der Hawaiianer Eric T. Hansen da fragen musste, auf welchem Planeten er denn da gelandet sein war. Und tatsächlich: Seine Recherchen, deren Ergebnisse er in diesem vergnüglichen Büchlein genüsslich vor uns ausbreitet, bestätigen eindrucksvoll, welch skurriles, dabei aber gar nicht mal so unsympathisches Völkchen wir eigentlich sind. Der Autor jedenfalls ist, nachdem er als Mormonenmissionar nach Deutschland geschickt worden war, gleich ganz hier geblieben und hat in diesem komischen Land sogar seine religiöse Verblendung überwunden.
Wenn sich die Deutschen, schreibt Hansen, von außen sehen könnten, so wie er sie als Amerikaner sehe, würden ihnen zuerst kleine Merkwürdigkeiten ins Auge fallen: "die Gartenzwerge, die Kuckucksuhren, die Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen". Erst dann würden sie das eigentlich Skurrile bemerken: "die rätselhafte Beziehung dieses Volkes zum Staat, zum Genuss, zum Geld, zur Kultur und zur eigenen Identität". Darauf angesprochen, warum sie eigentlich so anders seien, würden sie vermutlich antworten: "Wieso denn, das ist doch ganz normal". Und deshalb bräuchte man für dieses Land einen guten Reiseführer. Und mit Planet Germany hält man ihn tatsächlich in Händen!
Außer über Deutschland und die Deutschen erfährt man aus dem lesenswerten Band auch so manches interessante Detail über Menschen aus anderen Kulturen, das man sich eigentlich schon längst mal hätte fragen sollen. So etwa, wieso eigentlich beinahe jeder japanische Deutschland-Tourist -- ganz im Gegensatz zu den meisten Deutschen -- fehlerfrei das Loreley-Lied mitsingen kann... Kurzum: Eine wirklich lehrreiche Lektüre. --Hasso Greb

Sonntag, 22. April 2007

Ein Wochenende voller Ueberraschungen

Dieses Wochenende wird mir wohl lange in Erinnerung bleiben. Viele schöne, aber auch leider traurige Sachen sind geschehen. Fangen wir bei den Schönen an:

  1. Annika war zu Besuch und wir hatten eine gute Zeit u.a. mit einem Bummel durch Marburg.
  2. Am Freitag wollte ich eigentlich nur mit Andreas, Gabi und Annika essen gehen, aber meine lieben Kollegen und Freunde hatten ein Abschiedsessen in der Kostbar organisiert, so dass wir 15 statt 4 waren. Das war echt toll und ich hatte wirklich nichts mitbekommen!
  3. Am Samstag waren Annika und ich in "Goodbye Bafana" ein toller Film über Nelson Mandela und die Apartheid in Südafrika zw. 1968 und 1990. Sehenswert!
  4. Am Sonntag wollten Kirsten, Annika und ich brunchen. Daraus wurde aber ein Mädels-Abschieds-Brunch, da auch noch Johanna und Anne Kathrin (Happy Birthday!) vom Hauskreis, Kathrin und Christiane da waren. Wir haben geschlemmt, geredet und in der Sonne in Kirstens Traumgarten gelegen. Was für eine tolle Ueberraschung!!
  5. Ich war noch ein letztes Mal im International Worship Service, das ist der englische Gottesdienst unserer Gemeinde. Roland hat über Psalm 23 gepredigt: The Lord is my shepherd. Die Musik, die Predigt-Gott war da und das tat gut!

Leider gibt es keine guten Nachrichten aus den USA. Davids Dad hat jetzt alle 25 Bestrahlungen hinter sich, allerdings kämpft sein Körper mit einer Infektion. Da er fast keine weißen Blutkörperchen hat, sieht es nicht gut aus. An Chemotherapie ist momentan nicht zu denken. Schlimmstenfalls könnte er jetzt an einer Infektion (die er schon hat und die sich ausbreitet) sterben, wenn sich die Anzahl der weißen Blutkörperchen nicht erhöht und die Inf. bekämpft. Wir hoffen auf ein Wunder...

Ich bin froh, dass ich am Dienstag fliegen werde und bei David und seiner Family sein kann.

Donnerstag, 19. April 2007

3 Jahre, 5 Monate und 2 Tage-

war ich bei der 3U Telecom in Marburg beschäftigt und heute war mein letzter Arbeitstag. (Na gut, mein Arbeitsvertrag endet erst am 30.04.) Die Zeit war einzigartig- im Guten wie im Schlechten. Es ist so viel passiert, es waren so viele Herausforderungen zu bewältigen und auch Enttäuschungen zu verarbeiten. Viele tolle Kollegen- einige schwierige. C'est la vie.
Heute nun mein Abschied und mein Resümee heißt: Es war ein schöner Tag! Das ist der wunderschöne Strauss, den ich bekommen habe!!!


Danke an alle Kollegen und besonders an Andreas Harborth, mit dem ich ganz eng zusammen gearbeitet, gelacht und gelitten habe! :-)

Mittwoch, 18. April 2007

Liebeserklärung an einen Hauskreis

Der gestrige Abend war sehr schön. Der Grund dafür war: mein Hauskreis.
Ich habe noch nicht von meinem Hauskreis erzählt, dabei ist dieser ein fester Bestandteil meines Lebens seit mehr als 3 Jahren. Was ist denn das, fragen sich vielleicht einige. Nun, wir sind eine Gruppe von Christen, die "Gemeinschaft haben" das ist christinesisch für: miteinander reden und am Leben von anderen Anteil haben; für uns und andere beten; in der Bibel lesen und einfach unseren Glauben teilen und versuchen weiter zu kommen.

Als ich im Januar 2004 zu dieser Gruppe gestoßen bin, hat mich als Erstes diese Offenheit und Ehrlichkeit beeindruckt. Es sind ganz unterschiedliche Menschen, vom Charakter, von ihrer Lebensgeschichte und von ihrem aktuellen Leben, die aber doch in ihrem Glauben ein verbundenes Element gefunden haben. Diese Verschiedenheit bereichert den Kreis sehr und wird auch geschätzt, da wir glauben, alle von Gott individuell und einzigartig geschaffen worden zu sein. Wir hatten Spaß zusammen aber haben auch schwere Zeiten zusammen bewältigt. Es tut so gut, wenn man seine Sorgen teilen konnte und wusste, dafür beten auch noch die Leute aus meinem Hauskreis.

Ich danke euch von Herzen für die schöne Zeit! Seid gesegnet AnnaLena, Anne Kathrin, Christine, Daniel, Johanna, Kerstin, Kirsten, Markus, Oliver, Sandra, Stefan, Steffi, Ute!

Ich werde euch vermissen!

Sonntag, 15. April 2007

Geographieunterricht


Nachdem ich am 01.April Kirstens Heimat (das schöne Großalmerode bei Kassel) und ihre Familie kennenlernen durfte, ging es gestern nach NRW.

Mit Kathrin und Tobias bin ich nach Bad Berleburg ins Rothaargebirge gefahren. Nachdem sich Ben, der Hund, an mich gewöhnt hatte, (hatte viele Leckerlies dabei ;-) ) haben wir eine wunderbare Mammutwanderung von 4,5 Stunden gemacht. Eine super schöne Landschaft- leider teilweise völlig vom Orkan Kyrill verwüstet; bei strahlendem Sonnenschein ging es bergauf und bergab. Ich durfte viel über die örtlichen Royals lernen (die Fürsten von und zu Sayn Wittgenstein) und wir hatten eine gute Zeit. Es gab dann Pizza zu Stärkung bei Tobis Eltern und einen Kaffee bei Kathrins Vater. Wunderbar.

Ich konnte richtig gut schlafen, nach der vielen frischen Luft und Bewegung. So als Büromensch war es ein guter Ausgleich und heute tun mir meine Beine schon gar nicht mehr weh... :-)

Schönes Wochenende an alle nah und fern. Ich hoffe, ihr könnt das schöne Wetter auch so genießen!

Donnerstag, 12. April 2007

Blog Blog Blog

Für alle, die sich fragen, was bloggen eigentlich ist.

Hier habe ich einen interessanten Artikel über "das Bloggen" und "die Blogger" gefunden:
Viel Spaß!
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,476759,00.html

Mittwoch, 11. April 2007

Lieber Leser! :-)

Mein kleiner feiner Blog füllt sich mit Beiträgen und nachdem ich die Adresse fleißig verteilt habe, gibt es auch Leser. Wie dich zum Beispiel. Nur weiß ich, nie wer was wann liest und was du darüber denkst.

Darum: Schreib doch mal einen Kommentar. Einfach auf den Link unter meinem Beitrag klicken.

Ich bin gespannt, wer der oder die Erste ist. :-)


PS: Wenn ich jemanden vergessen haben, über meinen Blog zu informieren, war das keine böse Absicht sondern nur mein chaotisches Wesen. Bitte also fleißig weiter Mundpropaganda betreiben.
Dankeschön!

Montag, 9. April 2007

Deutschlandreise oder Ostern im Osten

Was für ein Wochenende! Mein Abflug rückt immer näher und so habe ich das lange Wochenende genutzt, um wieder in meine Heimat zu fahren. Für alle die es nicht wissen: ich komme aus Groß Börnecke in Sachsen-Anhalt. http://www.stadt-hecklingen.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=18759

Ich habe Freunde und Verwandte besucht, "Hallo" und "auf Wiedersehen" gesagt. Wow, das war emotional echt heftig. Freitag erst Volker, Thekla und Dorothea im schönen Ilsenburg im Harz besucht und dann weiter zu meinen Eltern, die auch schon Besuch von meinem Bruder Andreas und seiner Freundin Katharina hatten. Bis auf meinen David war so mal die ganze Familie zusammen! Abends war ich mit Wiebke in Magdeburg unterwegs- es hat sich so viel getan in dieser Stadt. Das Hundertwasserhaus ist echt toll! :-)

Am Samstag hatte meine Mutti Geburtstag und es war ein schöner Tag für uns alle- super Wetter und die ganze Familie da! Ich habe es sehr genossen, Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Dabei habe ich auch gemerkt, wie sehr ich an jedem Einzelnen hänge, auch wenn man sich nicht so oft sieht/hört etc. Es ist natürlich auch schön zu merken, dass die Familie einen zurück liebt. :-)

Ostern haben wir mit einem Gottesdienst und dann einem Mittagessen in Familie begangen-wirklich schön! Danach haben Oma und ich uns durch alte Familienfotos "gearbeitet". Oh je, ich fürchte wir brauchen einen Stammbaum, sonst bringe ich wieder alle Namen durcheinander....
Abends waren Annika und ich im LeFrog in Magdeburg und wie immer war es eine besondere Zeit!

Heute Nachmittag ging es schon zurück. Mir kam es nicht so vor, als ob 4 Tage vergangen sind! Auf dem Rückweg habe ich noch bei Nora und Tobias den letzten Zwischenstopp mit Kaffeestärkung gemacht. Das tat echt gut.

Danke an alle, die wir uns gesehen oder gehört haben! Es tat so gut. Ihr seid was ganz Besonderes, jeder einzelne von euch! Seid gesegnet von unserm guten Gott!

Und nicht vergessen: Amerika ist immer noch auf diesem Planeten und Flüge sind nicht mehr so teuer.... ;-)

Freitag, 30. März 2007

Ausverkauf bei den Warren's

Morgen Nachmittag (31.März) ist es so weit: Ausverkauf bei den Warren's. Einfach vorbei schaun!
Ich bin seit einer Woche wieder in GOG (siehe Blog vom 24.03.) und jetzt muss alles in "Sack und Tüten". Obwohl es bei mir eher "Pakete und Tüten" sind. Wir wollen nicht viel in die Staaten mitnehmen, daher muss alles raus. Es gibt zu erwerben:
  • Sofas, Stühle, Hocker
  • Bett 1,40*2,00 m mit toller Matratze
  • Esstisch mit 4 Stühlen; Bistrotisch mit 2 Barhockern
  • Kommoden und Schränke
  • 2 Schreibtische
  • Lampen, Bilder
  • Küchenzeug
Ich hatte in dieser Woche nette Leute zu Besuch, mit denen es nicht nur schön war Zeit zu verbringen (endlich, Christiane :-) und Hauskreis) sondern auch schon Sachen mitgenommen haben. So ein bisschen habe ich noch Zweifel, wie ich das schaffen soll, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf und bitte um göttlichen Beistand für meine Aufgabe hier. Es sind viele kleine Schritte, die ich gehen muss.

Noch eine wichtige Info: Ich fliege am 24. April schon in die Staaten,nicht erst im Mai, da David und ich nicht länger als unbedingt nötig getrennt sein wollten. [Hey honey, I miss you!!!]
Gleichzeitig habe ich wirklich gemischte Gefühle, wie wohl alles wird. Wie ich klarkomme, ob ich Freunde finde.... Amerika ist so anders. Aber zum Glück ist David da und wartet schon auf mich. Das macht es leichter. Außerdem hoffe ich, dass du, lieber Leser, und ich weiter in Kontakt bleiben. Wozu gibt es denn Telefon, Post, Internet??

Donnerstag, 29. März 2007

Freunde: ein Geschenk von Gott



Danke für euren Support! Ich hab euch lieb. (auch alle ohne Bild!!!)

Samstag, 24. März 2007

Back in GOG*

Ich bin wieder da. Kirsten war so lieb mich zum Flughafen nach Frankfurt zu bringen und auch wieder abzuholen. Danke noch einmal. :-)

Wow. Das war eine anstrengende und intensive Zeit! Wir waren fast jeden Tag im Krankenhaus und die ganze Situation ist ziemlich überwältigend. Das ganze Leben stoppt. Es ist wirklich gut, dass David da ist um seine Mutter zu unterstützen. Wir sind froh und dankbar, dass es ihm etwas besser geht (kein Fieber mehr, kann alleine atmen)! Aber wir wissen auch, dass noch viel vor ihm und uns liegt. Davids Dad wird jetzt insgesamt 25 Bestrahlungen bekommen und danach fängt die Chemotherapie an. Gott sei Dank, scheint es, dass das Loch in der Speiseröhre wirklich zu ist. Er ist seit gestern nicht mehr auf der Intersivstation, sondern auf einer Überwachungsstation. Durch das Liegen und die vielen Medikamente ist er jedoch sehr schwach und hat auch mit den Nebenwirkungen zu kämpfen. Die Dosis konnte aber schon reduziert werden; ich hoffe, dass er noch weniger brauchen wird, nachdem die anderen Schläuche aus dem Brustkorb entfernt sind.
Nebenbei ist noch Papierkram mit der Krankenversicherung und seinem Arbeitgeber zu klären...

Es ist wirklich eine krasse Ausnahmesituation und bitte betet weiter für Heilung und Kraft für alle Beteiligten. Danke!

* wer noch nicht selbst drauf gekommen ist. GOG bedeutet: Good Old Germany :-)

Samstag, 17. März 2007

Schnee, Schnee, Schnee, Schnee :-)


Gestern Nacht gab es wieder einen Blizzard in Neuengland und ich weiß nun endlich wie das ist.
Heute Morgen hatten wir 30 cm frischen, schönen, weißen Schnee! Ich war ganz begeistert.
Einziger Nachteil: Schneeschippen. Aber dank eines Nachbarn, der die Einfahrt frei schiebt, hatten wir nur 2 Stunden zu schaufeln. Das gibt Muckis. ;-)

Mittwoch, 14. März 2007

Buchtipp


Annika hat mir ein tolles Buch geschenkt, dass ich allen Amerika Interessierten nur ans Herz legen kann. Ich fand es super lustig. Kleine Kolumnen für zwischendurch.
Es heißt: Streiflichter aus Amerika. Die USA für Anfänger und Fortgeschrittene von Bill Bryson

Kurzbeschreibung
Nach zwanzig Jahren in England findet Bill Bryson, dass es nun genug sei. Er kehrt seiner Wahlheimat den Rücken, um sich mit seiner Familie wieder in Amerika zu etablieren. Mit frischem Blick, geschärft durch die Jahre der Abwesenheit, macht sich Bryson daran, den amerikanischen Alltag unter die Lupe zu nehmen. Sarkastisch und beißend, ironisch und witzig und dabei immer auch höchst informativ stellt er Betrachtungen an über typisch amerikanische Phänomene: Die Präsidentenwahl, Risiken und Nebenwirkungen überhöhten TV-Genusses oder gewisse kulinarische Traditionen. Aber auch die nostalgische Beschwörung verblasster Mythen – etwa Motels oder Highways – kommt dabei nicht zu kurz. Während es so manchen Irrwitz zu beklagen gibt, stehen dem amerikanischen Bürger doch eine Vielzahl komfortabler Nebensächlichkeiten zur Verfügung, die das Leben versüßen: Eine 24-Stunden-Hotline für Zahnseide, Jahre im voraus programmierbare Video-Recorder oder die gehobene Computervariante mit dem praktischen Getränketablett, das nur der unkundige als CD-Einzug interpretiert ... (Bild und Kurzbeschreibung von Amazon.com)

27-Siebenundzwanzig

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

27 ist die natürliche Zahl zwischen 26 Sechsundzwanzig und 28 Achtundzwanzig.

  • 27: Die kleinste natürliche Zahl, die auf zwei verschiedene Arten als Summe von drei Quadratzahlen geschrieben werden kann, nämlich als 32 + 32 + 32 = 52 + 12 + 12.
(Danke für die Glückwünsche zu meinem Geburtstag am 11.03.07) :-)

Donnerstag, 8. März 2007

News aus den USA

Es ist gut hier zu sein, aber es ist auch wahnsinnig anstrengend. Dabei sind David und ich nicht mal die ganze Zeit, sondern nur ein paar Stunden in der Klinik. Davids Mom ist jetzt (Do. Abend) zum ersten Mal seit Sonntag wieder Zuhause. Ich versuche ihr hier so viel wie möglich abzunehmen. Heute habe ich zum Bsp. den Kühlschrank aussortiert und gereinigt. Morgen können wir dann die Riesen Mengen Müll zum Dump bringen.
Meine neuste Entdeckung hier in den USA ist aber, dass man ständig elektrische Minischläge bekommt!!! Die Luft ist so trocken, dass sobald man irgendetwas aneinander reibt, es sich auflädt und entlädt. In rainy Marburg gab es dieses Problem nicht. Ganz schön nervig. Besonders beim Betten beziehen... Der Vorteil aber: ganz viel Schnee und es scheint die Sonne bei ca. -16 Grad Celsius.

Mit Davids Dad geht es auf und ab. Die ärzte stellen Diagnosen und revidieren sie, das Gleiche passiert mit den Therapien. Nervig einerseits, anderseits wirklich gut.(Weil manche schlimme Operationen, dann doch nicht gemacht werden mussten.) Er liegt auf der Intensivstation dieser sehr guten Klinik (Lahey Medival Center in Burlington, MA) und sie machen alle möglichen Untersuchungen. Gestern ist er operiert worden und hat eine Art Miniröhre in die Speiseröhre eingesetzt bekommen, damit das Loch in der Speiseröhre verschlossen ist und keine Magensäure weiter in den Raum rund um die Lungen fließt. Deshalb gab es eine Infektion und sie mussten einen Schlauch in die Seite einführen um das abzusaugen. Heute hat er seine erste Bestrahlung bekommen. Dies wird er wohl auf nicht bestimmte Zeit täglich bekommen. Wir wissen noch nicht, wie er sie vertragen hat, da er die meiste Zeit schläft, was sicherlich gut ist. So kriegt er nciht alles mit und kann gesund werden.

Momentan ist kein normales Leben hier möglich. Wir alle und besonders Davids Mom sind in einer emotionalen Achterbahn... Da alles so ungewiss ist, gibt es gar keine Pläne, sondern wir leben nur im heute und max. morgen. Daher habe ich irgendwie auch keine Zeit irgendwie mit der Welt "ausserhalb" zu kommunizieren. :-( Sorry!

Danke für alle Gebete! Bitte bleibt dran.

Sonntag, 25. Februar 2007

Ich bin da

Nicht mich selbst, sondern Gott meine ich.
Um so älter ich werde, um so schwieriger erscheint mir das Leben. Ihr wisst, ich bin kein Pessimist aber die Komplexität des Lebens ist krass. Freunde von mir heiraten (ich liebe Hochzeiten!!!!), bekommen Babys. Auf der anderen Seite sind Menschen sterbenskrank oder sterben, leben andere in bitterer Armut. Diese Spannung in der wir leben ist echt verrückt.
(Ein Post der mich beeindruckt und nachdenklich gemacht hat, finde ihr hier: http://www.dichristins.blogspot.com/ unter dem Datum 21.02.07)

Die letzten Tage bin ich ziemlich schlecht gelaunt, einfach weil ich erst einmal die ganzen Veränderungen verarbeiten muss und David jetzt schon vermisse.
Doch eben kam ein Trost direkt von Gott. Die Erinnerung, dass er da ist-direkt vor meiner Nase. Voila:

Samstag, 24. Februar 2007

Organisiertes Chaos oder das einzig Beständige ist die Veränderung

Nachdem wir alles für unsere Abreise in die USA geplant haben, mussten wir unsere Pläne noch einmal ändern. Davids Dad geht es nicht besser, daher fliegt David am Dienstag in die USA. Es ist momentan unklar, ob er noch einmal nach Deutschland kommt. Das reduziert unsere gemeinsame Zeit hier ganz dramatisch. :-( Gerade mir fällt es schwer, bald zu Deutschland "bye bye" zu sagen. Wir sind dabei alles noch schnell zu organisieren, bei den Sachen die David gehören. Die 3 Stapel der Wahl sind : a) mitnehmen b)verkaufen c) verschenken Gleichzeitig wollen wir aber noch die Zeit zusammen und unsere Lieblingsbeschäftigungen genießen. So waren wir eben in Bad Endbach schwimmen.(Ok, also schwimmen ist übertrieben. Man kann dass eher im Wasser rumlungern nennen. :-) Das Schwimmbad hat so schöne Massagedüsen. Yeah. Es tut echt gut, dort zu entspannen.) Zum Glück werden wir nicht lange getrennt sein, denn ich habe im März Urlaub und fliege vom 08.-25. März zu David. Ich hoffe, dass wir eine gute Zeit haben werden und Davids Eltern unterstützen können, aber auch Zeit zum entspannen und abschalten finden. Danach komme ich (hoffentlich mit David) zurück und wir erledigen den Rest unserer Haushaltsauflösung. Wenn du, sehr geehrter Leser, Bedarf an Haushaltswaren oder Möbeln aller Art hast: Contact me. Ich mache dir ein Angebot. :-) (Kein Scherz)

Diese Veränderungen kommen manchmal sehr plötzlich, aber ich bin froh, dass schon seit einer Weile klar war, dass wir in die USA gehen, so ist dieser Zwischenbesuch und Davids Abreise ganz ok.
Zum anderen bin ich echt gerührt, dass mir Freunde und Arbeitskollegen ihre Hilfe anbieten. Das ist ganz wunderbar. Danke!