Freitag, 25. Januar 2008

Das Wochenende steht vor der Tür

Heute morgen ist mal wieder eisig kalt hier (-12 Grad Celsius) und es macht keinen Spass mit Trudi alle 2-3 Stunden raus zu gehen, damit sie sich erleichtern kann. (Katzenbesitzer haben es wirklich einfacher..) Erstaunlicherweise scheint ihr , im Gegensatz zu mir, mit meinen 5 Lagen, die Kälte nichts auszumachen. Ich habe hier ein Bild eingefangen, wie es aussieht, wenn sie mit vollem Tempo rennt: :-)Wie man ein bisschen sehen kann scheint auch die Sonne und macht die Kälte ein bisschen erträglicher. Morgen Abend sind wir auf eine Nachbarschaftsparty eingeladen - mal schaun, wie das wird. Dank Trudi haben wir mit fast jedem in der Strasse mal geplaudert und ich bin gespannt die Leute besser kennen zu lernen. Mal schaun, was ich noch backen werde- mit meinem Standmixer macht es so viel Spaß!

Unsere Anregungen zum Kochen und Backen sowie viele praktische Tipps holen wir uns von America's Testkitchen, das wie der Name schon sagt eine Testküche ist. Das Programm kommt auf einem der öffentlichen Sendern und steht immer unter einem Thema z.B. das beste gegrillte Hühnchen. Sie testen alle Arten der Zubereitung, alle verschiedenen Rezepte, testen es natürlcih auch und kochen in der Show das beste Rezept vor. Dazu testen sie noch Küchenutensilien und Nahrungsmittel. Sehr unterhaltsam und werbefrei!
Wie in Deutschland gibt es hier auch ein paar öffentlich, rechtliche Kanäle. Der Unterschied ist, dass man die Programme wirklich kostenlos bekommt (und nicht an die GEZ zahlen muss), die Sender aber auf Spenden angewiesen sind und ab und an Spendenwerbesendungen haben, wo man für seine Unterstützung dann mit CDs,Büchern oder Videos "belohnt" wird.
Dafür sind alle anderen Programme gebührenpflichtig und man kann sich verschiedene Pakete mit einer scheinbar unbegrenzten Anzahl von Sendern kaufen.

Hier noch ein Bild von Sonne und Schnee- Sonnenbrillen sind hier auch im Winter unverzichtbar... Leider kann man das Glitzern der Schneekristalle nicht erkennen.
Schönes Wochenende!

Sonntag, 20. Januar 2008

Der Januar in Milford

Ja, ja es ist sehr ruhig in diesem Monat auf meinem Blog. Nach der Vorweihnachtszeit, Weihnachten und Neujahr ist bei uns der Alltag wieder eingekehrt. Es ist immer noch kalt (heute -12 Grad) und auch wenn Dank der immer fleissigen Sonne schon viel Schnee getaut war, haben wir wieder neuen Schnee bekommen und mir wurde versichert, dass ich noch 1-2 Monate Winter vor mir habe. Schaun wir mal! Trudi und ich dackeln jeden Morgen tapfer durch die Kälte auf unserer kleinen Tour: Clark Road, Savage Road, McGettigan Road und ab nach Hause in die Clark Road. Am Wochenende gibt es eine längere Runde hoch und runter die Waldstrassen- zum Glück nicht so steil wie in Marburg. Es überrascht mich aber immer wieder wie viel Ausdauer und Energie dieser Wunschelhund hat! Inzwischen ist sie schon 3 Monate bei uns und aus dem kleinen 8 Wochen alten und 2 kg schweren Welpen ist ein 8 kg schwerer und 5 Monate alter Hund geworden. (Gut, dass ich nicht so schnell altere und zunehme!! ;-) )Sie kann schon einige Tricks wie Sitz, Platz, Pfötchen geben, die Rolle machen und auf den Hinterbeinen "tanzen". Damit sie aber auch mal ein paar Manieren beigebracht bekommt, wie z. B. nicht an Besuchern hochhopsen und sie abschlecken als ob sie Sahne im Gesicht haben gehen wir ab 28. Januar zur Hundeschule.

Mein Blog ist inzwischen 1 Jahr alt und es ist echt lustig zurückzuschauen, was alles so in 2007 passiert ist! Ganz am Anfang hatte ich meine Neujahrsvorsätze für 2007 gepostet. Also, zum schneller Tippen kann ich nur postives Vermelden. :-) Ich kann nicht blind tippen, weiss aber besser Bescheid wo welche Taste steckt und bin somit auch schneller!
Der 2 Vorsatz (meine Kommunikation zu verbessern) war/ist nicht so einfach umzusetzen. Zum Glück habe ich einen Mann, der sich immer Zeit nimmt mit mir zu reden; ein Gespür hat, wenn was nicht stimmt, mir zuhört und gute Ratschläge und Denkansätze hat. (Danke! I love you!)
Ich empfinde es vorteilhaft, hier in den USA Menschen begegnet zu sein, die gut kommunizieren können. Menschen, die sich nicht scheuen, ihre Konflikte miteinander verbal auszutragen (auch wenn ich dabei fast unter der Tisch gerutscht wäre) und trotzdem Freunde sind und bleiben. Nicht, dass ich nicht in der Lage wäre zu streiten- es geht mir mehr darum meine Wahrheiten zu kommunizieren ohne andere zu verletzen. Zur Kommunikation gehört nicht nur auszusprechen, was man denkt und fühlt, sondern sich auch seiner Gedanken und Gefühle bewusst zu werden, wobei das 2te meiner Meinung nach schwerer ist. Es ist ein Prozess und wird sicher immer so bleiben. Ich will damit nicht sagen, dass es solche Menschen nicht auch in Deutschland gibt, aber hier sind mir Menschen begegnet, die bereit sind auf einer tieferen , persönlichen Ebene zu kommunizieren, was auch unbequem und herausfordernd sein kann.

Meine Gefühle in Wallung hat auf jeden Fall der Amerikanischer Wahlkampf gebracht! Im September 2004 war ich zum ersten Mal hier und der Präsidentschaftswahlkampf war in vollem Gange- die Wahlen waren im November 2004. Ich bekomme jetzt viel mehr mit, da die Vorwahlen jeden Tag die Nachrichten beherrschen. Gegen bestimmte Kandiaten entwickelte sich bei mir schon eine regelrechte Allergie und ich fragte mich, wie Leute ernsthaft für diese oder jene Person wählen können. Im Gegensatz zu meinen Erfahrungen in Deutschland positionieren sich die Leute hier sehr klar für ihren Kandiaten- mit Aufklebern am Auto oder kleinen Wahlkampfplakaten im Vorgarten. Hier sieht man keine Plakate mit Gesichtern wie in Deutschland sondern nur "Nachname/das Jahr/ evt. einen Slogan und eine Internetadresse".
Aber was soll ich mich aufregen über die Wahlentscheidung bestimmter Leute- wählen kann ich nicht und meinem Bild vom Jesusnachfolger komme ich damit auch nicht näher!

Ich hatte vor einer Weile auch über das Mitgefühl und die Hilfsbereitschaft der Amerikaner was geschrieben. Dies wurde mir aufgrund eines schrecklichen Unfalls wieder vor Augen geführt. Ein 8 jähriges Mädchen aus Milford ist am 22. Dezember beim spielen vor einen Snowblower gefallen, der ihr Jacke erfasst und sie stranguliert hat, so dass sie mehrere Minuten ohne Sauerstoff war. Sie wurde ins Kinderkrankenhaus nach Boston gebracht, was aber aufgrund des schlechten Wetters nicht durch einen Helikopter erledigt werden konnte. In Milford haben Leute sofort angefangen, die Familie zu unterstützen. Mit Tankgutscheinen, mit Gebeten, mit Karten, mit einem BenefizWaffelverkauf der Feuerwehr, mit kleinen Ansteckern, die man kaufen konnte und einem Blog, auf dem die neusten Informationen zur Unterstüzung der Familie und dem Zustand von Jaiden veröffentlich wurden. (Die Kosten für ärztliche Versorgung sind astronomisch hier und es ist nicht klar, ob die Familie Krankenversicherung hat, was leider (!) nicht selten ist!) Es ist bemerkenswert, was die Leute hier in Milford gemacht haben. Viele kennen die Familie nicht, sondern wissen nur von dieser Tragödie aus der Zeitung oder dem Fernsehen. Jaiden ist am 14. Januar ihren Verletzungen erlegen.

Mittwoch, 16. Januar 2008

Neues aus Antjes Leseland

Schon als Kind haben mich Bücher in ihren Bann gezogen. Wenn ich in ein Buch vertieft war, konnte man mich nicht mehr ansprechen- ich war in meiner eigenen Welt und fühlte mit den Charaktären im Buch.

Gerade haben ich 2 gute Bücher gelesen bzw. bin noch mittendrin im dritten Buch. Dieses Mal keine Fiktion sondern echte Lebensgeschichten.

Das erste Buch heißt (auch in deutsch) “Eat, pray, Love”- esse, bete, liebe von Elizabeth Gilbert. Mit Anfang 30 hat sie ihren Mann verlassen und steht nun vor einem Scherbenhaufen. Nach tränenreichen Nächten beschließt die New Yorkerin, eine lange Reise anzutreten: In Italien lernt sie die Kunst des Genießens kennen, in einem indischen Ashram alle Regeln der Meditation und in Bali trifft sie auf Felipe und erfährt durch ihn die Balance zwischen innerem und äußerem Glück. Je 4 Monate verbringt sie in Italien, Indien und Indonesien. "Eat, Pray, Love" ist spannend und sehr amüsant geschrieben und gleichzeitig glücklicherweise nicht zu einem geistig flachen Werk wird (dafür sorgen die unterschiedlichsten Anmerkungen und Exkurse wie z.B. über die Entstehung der italienischen Sprache, Beschreibungen verschiedenster religiöser Riten u.s.w.) Für mich als Christin, kann ich ihre Suche nach Gott nachvollziehen und es ist auch spannend zu lesen, welchen Weg sie geht, gerade weil meiner anders ist.

Dann ein Buch, das 2006 Buch des Jahres wurde: “Ich bin dann mal weg” von Hape Kerkeling. Sein Pilgertagebuch als er in 2001 der Jakobsweg von Frankreich nach Spanien gewandert ist. Nachdem ich schon viel darüber gehört hatte, war das Buch anders als ich dachte, aber gut anders! Die körperlichen Strapazen der Pilgerung sind gut beschrieben und spannend sind vor allem die Veränderungen die “innerhalb” in seinem Kopf und Herz stattfinden. Ein unterhaltsames Buch, das sich sehr gut lesen lässt und viel zu schnell vorbei ist. Da kriegt man Lust aufs Pilgern!

Noch mittendrin bin ich im 3 Buch: “3 cups of tea” (3 Tassen Tee) von Greg Mortenson und David O Relin. Mortenson ist ein begeisterter Bergsteiger, der aber scheitert den zweithöchsten Berg der Welt: den K2 in Pakistan zu besteigen. Auf dem Weg zurück zum Tal landet er zufällig in einem kleinen Dorf und wird trotz der Armut der Menschen willkommen geheissen und man sorgt für ihn 7 Wochen lang, da er extrem geschwächt und krank ist. Dort sieht er, dass die Kinder des Dorfes keine Schule haben, sondern in der Kälte ohne Bücher draussen alleine lernen, da der Lehrer nur 3 Tage pro Woche kommt. Er verspricht dem Dorf, eine Schule für die Kinder zu bauen und kehrt in die USA zurück. Er fängt auf ganz einfache Weise an Spenden zu sammeln: indem er auf einer Schreibmaschine Briefe an Politker, Künstler und andere wohlhabende Menschen schreibt!
Bis heute hat er 50 Schulen in
Afghanistan und Pakistan gebaut- seine Art den islamischen Extremismus zu bekämpfen-durch Bildung! Ein spannendes Buch.

Freitag, 11. Januar 2008

Es regnet....



Bilder, frisch heute früh geschossen :-)

Schönes Wochenende!

Dienstag, 8. Januar 2008

Vorwahlen in New Hampshire

In diesem Jahr wird hier in den USA ein neuer Präsident gewählt- das ist am 04. November. Momentan laufen die "primaries" also die Vorwahlen an. 11 Republikaner und 8 Demokraten ziehen ins Rennen um die Nominierung als Präsidentschaftskandidat, von denen aber noch einige abspringen werden. Bei den Vorwahlen hat jeder Wahlberechtigte 1 Stimme, somit gibt es also in jedem Bundesstaat 2 Gewinner: je einer von den beiden Parteien. New Hampshire ist etwas besonderes, weil hier die 1. Vorwahlen im ganzen Land stattfinden. (In Iowa waren die caucasus am 02. Jan, aber das ist nicht das Gleiche.) In den letzten Wochen sind wir von Wahlwerbung und Fernsehspot gradezu bombardiert worden. Auch gab es die traditionellen Debatten, die sogar im Internet bei you tube veröffentlich wurden. Zum Glück ist unsere Telefonnummer nicht im Telefonbuch eingetragen, denn hier wird man von den Parteien auch angerufen und gefragt wen man wählt und warum etc etc. Freunde haben mir erzählt, dass sie bis zu 15(!) Anrufe pro Tag bekommen haben!
Heute ist damit Schluss in New Hampshire und die Wahlkampfkarawane zieht weiter, denn heute sind Wahlen. Die ersten Wahllokale habe um 0:00 aufgemacht und die meisten sind bis spät abends geöffnet.

Die Vorwahlen ziehen sich durch alle 50 Bundesstaaten noch bis in den Sommer. Dann finden die Versammlungen der Demokraten und Republikaner statt, bei dem dann der endgültige Präsidentschaftskandidat gekürt wird. Nach der Wahl im November haben die USA ab dem 09. Januar 2009 dann einen neuen Präsidenten oder eine Präsidentin.
Die Themen hier sind vor allem: der Krieg im Irak, das Gesundheitssystem, illegale Einwanderung und Steuern.

Für alle, die noch mehr wissen wollen, können bei der Süddeutschen Zeitung reinschaun, die einen tollen Extrateil zum Thema US Wahlkampf hat!

Es bleibt spannend, selbst wenn ich nicht wählen darf.

Donnerstag, 3. Januar 2008

Kalt, Kalt, Kalt

Heute früh sind es laut Thermometer -5 Grad Fahrenheit, das sind -20 Grad Celsius. Dazu weht noch der Wind, so dass die gefühlte Temperatur bei circa -15 Grad Fahrenheit liegt, was wiederum -26 Grad Celsius entspricht....bibber, bibber. Wenn mich nicht alles täuscht, ist das kälter als ein deutscher Gefrierschrank, oder?

Mittwoch, 2. Januar 2008

Schnee, Schnee, Schnee und die Folgen

Nicht nur ich bin von den Schneemassen beeindruckt und vom Schneeschaufeln genervt, nein, es geht auch den Einwohnern von New Hampshire nicht anders. Gestern bei CCN wurde berichtet, dass es keine Snowblower (sowas wie ein Schnee-Rasenmäher) in ganz Neuengland zu kaufen gibt und es sogar zu Diebstählen kommt! Seht selbst hier.

Wir haben leider keinen, sondern schaufeln uns den Weg immer wieder frei. Es sieht ein bisschen aus, wie in einem Labyrinth. :-) Das ist der Blick aus unserer Haustür:


Dienstag, 1. Januar 2008

2008 - Quo vadis? ( Wohin gehst du?)

Noch ganz müde sitze ich vor dem Laptop, trotz Spaziergang mit Trudi, 'ner Tasse Kaffee und Cheerios- das kommt davon, wenn man erst so spät ins Bett geht... Wir sind gemütlich mit Freunden, Kindern und einer Katze ins neue Jahr gerutscht. Es gab in der Nacht von Sonntag auf Montag wieder 20 cm Neuschnee und wir waren nicht sicher, ob wir nach Keene fahren können, aber die Strassen waren dank Sonne und Plusgraden trocken. Wir haben eine Nachspeise mitgebracht und dafür habe ich mein wunderbares Weihnachtsgeschenk: einen Standmixer von Kitchenaid in ROT ausprobiert und eine Bisquit-Mascarpone-Espresso Torte mit Schokoladenraspeln gebacken. Backen hat mir wieder so viel Spass gemacht, auch wenn ich es so selten mache und von der Torte ist ein kleines einsames Stück übrig geblieben. :-)
Wir haben Ratatouille geschaut und die Kinder Annabelle, Alex und Olivia hatten genau so viel Spass wie wir! (Oder wir hatten genau so viel Spass wie die Kinder?!) Es war ein guter Start ins neue Jahr und ich bin gespannt, was 2008 so bringt.

Grade fängt es wieder an zu schneien und mal schaun, wie viel Schnee es noch so gibt. Der Dezember war der schneereichste Monat in New Hampshire seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in 1876: stolze 44.5 inches sind im Dezember gefallen- das sind 97.9 cm!

Ein Neujahrssegen für euch:

Der Herr segne dich in dem neuen Jahr, das vor dir liegt.

Der Herr behüte dich, bei deinen Vorhaben und deinem Planen.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und deinen Wegen durch Tiefen und über Höhen.

Der Herr sei dir gnädig bei deinem Tun und Lassen.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und deine Wünschen und Hoffnungen.

Der Herr gebe dir Frieden, innerlich und äußerlich, zeitlich und ewig,

Amen.

(Kurt Rommel zu 4. Mose 6,24-26)

Sonntag, 30. Dezember 2007

uups..wo ist der 29.12?

Gestern habe ich meinen Adventskalender vernachlässigt und nichts geschrieben...ups...
Wir haben eine gute Zeit mit unseren Freunden, die zu Besuch in New Hampshire sind und die Nächte sind sehr laaaaang.

Am Freitag Abend war ich mit Emily, Marissa, Marjolein, Mary Grace, Kristen und Liz erst essen in Nashua und dann waren wir noch tanzen. Man wollte mich erst mit meiner Greencard nicht reinlassen, sondern bestand auf einen amerikanischen Führerschein oder meinen Reisepass, der Zuhause lag. Der Türsteher hat aber Einsicht gezeigt und mich trotzdem reingelassen. Puh! Ich muss mich wirklich um meine Fahrerlaubnis kümmern, aber habe wirklich keine Lust a) zu lernen und b) nach Concord zu fahren und die 3 Test zu machen. (Sehtest, schriftlicher Test und Fahrtest) Es war ein toller, lustiger Frauenabend und um 3 Uhr früh war ich endlich im Bett.

Gestern Abend haben David und ich uns mit den Deu's getroffen und einen gemütlichen Abend zusammen mit Spielen und Erzählen verbracht. Wir waren immerhin schon um halb 3 im Bett. Gut, dass die nächsten 2 Tage auch noch frei sind und wir ausschlafen können!

Freitag, 28. Dezember 2007

Dienstag, 25. Dezember 2007

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen...


Ich habe 2 Bilder gemacht, damit man sowohl die Lichter als auch die Deko sehen kann.

Montag, 24. Dezember 2007

Frohe Weihnachten!


Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas:

Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

Samstag, 22. Dezember 2007

Eisblumen


Blick aus dem Garagenfenster

Freitag, 21. Dezember 2007

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Meine "girls group"


Jeden Mittwoch treffe ich mich mit diesen 3 Ladies und wir erzählen, essen und beten. Gestern haben wir eine kleine Advents-Germaines-Nach-Geburtstags-Feier gehabt, bei der es lecker Plätzchen, Suppe gab,wir deutsche Weihnachtsmusik und Räuchermännchen genossen haben. Sogar Geschenke wurden verteilt!!

Von links nach rechts: Mrs. Deu, Kristen und Germaine

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Mein Klassiker für die Adventszeit


Lustig, nachdenklich- jeden Tag eine andere kleine Geschichte. Ich mag es sehr!

Montag, 17. Dezember 2007

Kalendarisch ist noch gar kein Winter...

aber wir hatten in der letzten Woche 3 Schneestürme, so dass sich hier inzwischen gut 30-50 cm Schnee aufgestaut haben und die Strassen und Wege von Schneebergen gesäumt werden. Auf dem Bild kann man nicht erkennen, wie kalt es hier ist: momentan sind es 9 Grad Fahrenheit, das sind -12.9 Grad Celsius..... bibber bibber....Thermounterwäsche und Lagenlook sind keine Option sondern Pflicht...

Mehr Bilder folgen! Und: Schneeschaufeln zählt als Wintersport... ;-)

Sonntag, 16. Dezember 2007

3. Advent

Heute mal keine Kerzen am Adventskranz, sondern ein Bild von der Holiday Fair, auf der ich am 1. Dez mit Davids Mom war. Auf dem Bild ist ein ausgetrockneter, ausgehölter und bemalter Flaschenkürbis zu sehen. Alles reine Handarbeit und daher auch der hohe Preis...

Samstag, 15. Dezember 2007

Freitag, 14. Dezember 2007

noch mehr Schnee....



Heute Nacht gab es 20 cm pulverigen Neuschnee... :-)

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Eine europäisch aussehende Kirche..



(Ich habe alle Bilder im Adventskalender mit einem Rahmen versehen.
Das neue Blog Layout ist ein bisschen schlichter, damit das einzelne Bild ein bisschen besser zur Geltung kommt. Ich hoffe, euch gefällts.)

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Dienstag, 11. Dezember 2007

Montag, 10. Dezember 2007

Sonntag, 9. Dezember 2007

Samstag, 8. Dezember 2007

Darf ich vorstellen?


Gertrude Warren, Rufname: Trudi

geboren am 12. August 2007, wohnhaft in Milford bei den Warrens

5 kg schwer und 20 cm gross bis zur Schulter

Merkmale: unendliche Energie, neugierig und frech, liebt Blätter, Schnee und andere Menschen ; tut alles für ein Leckerli; guckt
ernst, ist es aber nicht


Freitag, 7. Dezember 2007

Plätzchen




Deutsche Rezepte für Heidesand und Mürbteigplätzchen klappen hier auch nach einiger Umrechnerei...(Hier werden die Zutaten nicht nach Gewicht sondern nach Volumen in Rezepten benutzt und der Ofen ist in Fahrenheit statt in Celsius.)

Donnerstag, 6. Dezember 2007

An Nikolaus mein Lieblingslied


Ich steh' an deiner Krippe hier
o Jesu, du mein Leben;
ich komme, bring' und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel' und Mut, nimm alles hin
und laß dir's wohl gefallen.

Da ich noch nicht geboren war,
da bist du mir geboren
und hast dich mir zu eigen gar,
eh' ich dich kannt', erkoren.
Eh' ich durch deine Hand gemacht,
da hast du schon bei dir bedacht,
wie du mein wolltest werden.


Ich lag in tiefer Todesnacht,

du warest meine Sonne,

die Sonne, die mir zugebracht

Licht, Leben, Freud' und Wonne.

O Sonne, die das werte Licht

des Glaubens in mir zugericht',

wie schön sind deine Strahlen.

Ich sehe dich mit Freuden an

und kann mich nicht satt sehen;

und weil ich nun nichts weiter kann,

bleib ich anbetend stehen.

O daß mein Sinn ein Abgrund wär'

und meine Seel' ein weites Meer,

daß ich dich möchte fassen.


T: Paul Gerhardt (1653) Melodie: Johann Sebastian Bach (1736)/Wittenberg (aus dem Weihnachtsoratorium)

Die schönste Version dieses Liedes konnte ich nicht im Internet finden. Es gibt sie aber auf einer DDR Schallplatte gesungen von Gerhard Schöne, nur begleitet von seiner Gitarre. Dieses Lied sagt alles aus was Weihnachten für mich bedeutet und berührt mich immer wieder ganz tief.

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Montag, 3. Dezember 2007

Sonntag, 2. Dezember 2007

1. Advent





Das ist der größte Kranz, den ich je hatte. Dieser hat einen Durchmesser von 50 cm und hängt an den Seiten ein bisschen über meinen "Adventskranzuntersatzteller". Auch die Kerzen sind zu dick für meine Halter aber es war so schwierig dicke Kerzen ohne Duft zu finden.

Samstag, 1. Dezember 2007

mein Adventskalender für euch


Ein anderer Blog hat mich auf die Idee gebracht, mal einen Monat jeden Tag ein Bild zu veröffentlichen. Heute startet also mein Adventskalender, den ihr vielleicht durch die Zeitverschiebung erst einen Tag später anschauen könnt.

Leider gibt es hier keine Weihnachtsmärkte, aber dafür fanden heute in allen Städten und Dörfern "Holiday Fairs" oder "Crafts Fairs" statt. Das kann man mit " Handwerkerausstellung oder nur Ausstellung" übersetzen, die in Hotels, Schulen oder Kirchen stattfinden. Davids Mom und ich waren in Amherst und Nashua, bei insgesamt 2 Ausstellungen. Es gibt (wie auch auf deutschen Weihnachtsmärkten) Essen und allerlei praktisches und unpraktisches ähhh ich meine: dekoratives aus Holz, Wolle, Glas, Tannengrün und Edelmetallen zu kaufen. Ein riesen Spass für Frauen und alle Männer, die gerne mit vielen anderen zusammen einkaufen....
Wir haben viele Weihnachtsgeschenke bekommen und jetzt muss ich mich sputen, um noch alles pünktlich nach Deutschland zu bekommen! Es gibt keinen Glühwein hier, aber Juliette war so nett auf ihrem Blog ein Rezept der deutschen Botschaft in Washington, DC zu veröffentlichen.

PS: Ich hoffe, das klappt mit den Bildern, weil mir momentan alles verwackelt... :-(

Freitag, 30. November 2007

Ein neues Weihnachtslied...

Hier eine Kostprobe meines neusten Weihnachtslieblingsliedes, gesungen vom Tucson Jungen Chor.
Das Lied stammt ursprünglich aus der Ukraine, wurde aber mit einen englischen Text versehen und ist eins der beliebtesten englischen Weihnachtslieder.
Für alle Interessierten und die, die nicht so schnell hören können gibt es hier den englische Text:

Hark! how the bells, sweet silver bells
All seem to say, throw cares away.
Christmas is here, bringing good cheer
To young and old, meek and the bold
Ding, dong, ding, dong, that is their song,
With joyful ring, all caroling
One seems to hear words of good cheer
From everywhere, filling the air
O, how they pound, raising the sound
Oer hill and dale, telling their tale

Gaily they ring, while people sing
Songs of good cheer, christmas is here!
Merry, merry, merry, merry christmas!
Merry, merry, merry, merry christmas!

On, on they send, on without end
Their joyful tone to every home
Hark! how the bells, sweet silver bells
All seem to say, throw cares away.
Christmas is here, bringing good cheer
To young and old, meek and the bold
Ding, dong, ding, dong, that is their song
With joyful ring, all caroling.
One seems to hear words of good cheer
From everywhere, filling the air
O, how they pound, raising the sound
Oer hill and dale, telling their tale

Gaily they ring, while people sing
Songs of good cheer, christmas is here!
Merry, merry, merry, merry christmas!
Merry, merry, merry, merry christmas!

On, on they send, on without end
Their joyful tone to every home.
Ding dong ding dong

Dienstag, 27. November 2007

Erinnerst du dich noch....?

Vor ein paar Tagen unterhielt ich mich mit Anita, mit der ich zur Schule gegangen bin und wir spachen über die Schulzeit. Witzigerweise können wir uns an unterschiedliche Dinge erinnern. Das ist ziemlich spannend, wenn es der andere noch glasklar vor Augen hat, aber man selbst sich nicht erinnern kann. Anita meinte, dass wir mal in Englisch nebeneinander saßen...mmmhhhh....keine Ahnung.
Im Amerikanischen National Geographic Magazin wird das Thema "Erinnungen- warum wir uns erinnern, warum wir vergessen" in der November Ausgabe behandelt. Echt spannend zu sehen, was in unseren Köpfen so vor sich geht und von Menschen zu lesen, die an den Enden des Spektrums leben: Menschen mit Supergedächtnis und Menschen ohne Gedächtnis, für die jeder Tag neu ist, da das Erlebte nicht gespeichert wurde! Leider ist es nur in der US Ausgabe, auf der deutschen Seite von National Geographic habe ich nichts dazu gefunden.
Mein Gedächtnistraining ist momentan nicht zu vergessen, wem ich noch Weihnachtskarten schreiben muss. :-)

PS: Ich erinnere mich noch, dass mein Cousin Johannes immer beim Memory spielen gewonnen hat! Liebe Familie: wer weiss das auch noch?

Samstag, 24. November 2007

ich wünschte, ich wäre intellektuell

Das ist das Ergebnis, wie schlau man sein muss, um meinen Blog zu lesen....Junior High School- das könnte man in 7/8 Klasse umrechnen....

cash advance

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Freitag, 23. November 2007

Ein nicht so schwarzer "Black Friday"

Gestern war Thanksgiving und wir haben Davids Oma in Krankenhaus besucht. Ihr geht es nicht gut, aber wie immer ist sie gut gelaunt und positiv. Abends waren wir noch bei den Deu's und haben bis heute früh um 1 Uhr Spiele gespielt. Das war super nett!

Heute ist "black Friday", was schwarzer Freitag heisst. Heute wird offiziell die Weihnachtszeit und die Weihnachtseinkauf-saison eingeläutet. Da im Oktober Halloween und im November Thanksgiving ist, gibt es hier zum Glück nicht schon im September Weihnachtssachen zu kaufen! (Wie in Deutschland) Die Amerikaner sind wirklich Experten im Einkaufen gehen und ich habe noch nie so viele Schlussverkäufe und Sonderaktionen/ Sonderrabatte gesehen, wie hier! Leute kommt rüber, bei dem starken Euro ist das alles mehr als ein Schnäppchen. :-) (Wenn man mal die Kosten für den Flug nicht beachtet.)
Einer meiner Lieblingsläden Kohl's hat heute schon um 4 Uhr früh geöffnet und einen Sonderverkauf von 4 -13 Uhr gemacht. Das habe ich mir nicht entgehen lassen und ein paar Weihnachtsgeschenke erstanden. Es war so voll, dass 1.) kaum Parkplätze da waren und 2.) ich 35 Minuten in der Schlange zum bezahlen stand obwohl es 12 Kassen gab. Wunderbar ist auch, dass jetzt Weihnachtslieder im Radio gespielt werden. So bin ich den ganzen Tag am mitsingen...

Euch ein schönes Wochenende!

Mittwoch, 21. November 2007

Thanksgiving


Ich stelle grade fest, dass ich ziemlich lahm mit meinen Einträgen im November bin. Das liegt zum einen am Alltag, der eingezogen ist und dass ich in Gedanken schon bei Weihnachten bin. Das hört sich vielleicht seltsam an, aber ich muss es schaffen, dass alles pünktlich vor Weihnachten in Deutschland ankommt und ich habe bei der Post schon alles erlebt: von 3 Tagen bis zu 6 Wochen hat meine Post gebraucht.

Gestern kam der erste Schnee, der sicher noch mal wegtaut, aber wir haben es uns mit einem Feuer schön gemütlich gemacht. :-) Links könnt ihr unseren Ofen sehen.

Davids Oma ist seit Montag im Krankenhaus, nachdem sie seit Freitag starke Schmerzen hat. Wir wissen jetzt, dass sie Frakturen im Rücken, Wasser in der Lunge und ganz viele Gallensteine hat. Die Aerzte zögern aber zu operieren, weil sie schon 88 ist. Morgen ist Thanksgiving in den USA und alle haben frei, so dass wir morgen nach Springfield, MA fahren.
Hoffentlich geht es ihr bald besser!

Thanksgiving ist ein wichtiger Feiertag hier in den USA und ein richtiges Familienfest. Zur Familientradition gehörte, dass Davids Dad den Truthahn macht. Desweiteren gibt es zu essen: Kartoffelbrei, Kürbis, Süßkartoffeln, Cranberry-Marmelade, Buttermilchbrötchen, Maisbrot.
Ich habe noch nie Thanksgiving hier gefeiert, aber David Eltern hatten ein Thanksgiving Dinner in 2004 nach unserer Hochzeit gemacht, um mich als Tochter in der Familie willkommen zu heißen! Das ist eine schöne Erinnerung für mich.

Freitag, 16. November 2007

Es geht nur um den Einzelnen.

...geht es das wirklich?

Das Sozialsystem in den USA ist bekanntermaßen nicht so toll. Wenn man aus Europa hierher kommt, wird einem (z.B. mir) manchmal Angst und Bange. (Aber man kann damit leben ;-) ) Mehr Freiheit für den Einzelnen und somit weniger Unterstützung für die Gemeinschaft.
Anders als in Deutschland, wo du ins Sozialsystem einzahlst und deine Steuern abführst, ob du willst oder nicht. (Alles hängt aber vom Bundesstaat in dem man lebt ab, wie sozial die Landesregierung ist.)

Aber: Ich stelle immer mehr fest, dass sich die Leute mehr persönlich umeinander kümmern. Zwei Dinge, die ich schon erwähnt habe, sind der Einsatz der Nachbarn und der Kirchengemeinden. Zwei Familien in unserer Strasse haben Babies bekommen und jeder hat mal ein Abendessen für die Familien gekocht um sie zu entlasten und ein kleines Geschenk vorbei gebracht. In der Zeit, als Davids Vater im Krankenhaus lag und nach seinem Tod
wurde für uns gekocht und Hilfe aller Art angeboten.
Letzte Woche war ein Artikel in der Zeitung, dass ein langjähriger Mitarbeiter eines Supermarktes operiert werden muss und für die Zeit der Rehabilitation kein Gehalt bekommt. Das rief so einen Protest unter den Kunden des Supermarktes hervor, dass viele Leute angerufen oder mit dem Leiter direkt darüber gesprochen und sich beschwert haben. In dieser Woche konnten wir lesen, dass der Supermarkt ihm für 6 Wochen sein Gehalt weiter zahlt.

Auch fällt mir auf, dass viele Leute um mich herum viel spenden und sich für die verschiedensten Projekte einsetzen. Projekte, die weltweite Auswirkungen haben und nicht nur die USA betreffen. Zum Beispiel Marissa setzt sich für die"international justice mission" ein, eine Organisation die gegen Sklavenhandel und Zwangsprostitution kämpft.

Ich finde es gut, dass sich die Leute umeinander kümmern und füreinander einsetzen. Da der Staat manchmal nicht einspringt, helfen sich die Menschen gegenseitig. So habe ich das in Deutschland nicht erlebt.
Gerade in der Weihnachtszeit kommen auch in Deutschland viel Post von wohltätigen Vereinen, die um Spenden bitten. (Wir bekommen ständig diese Briefe und es gibt meistens kostenlose Adressaufkleber... das mag ich!) David und ich habe uns entschlossen, dieses Jahr World Vision zu unterstützen. Sie setzen sich für Kinder und Familien ein. Man kann unter anderem eine Patenschaft übernehmen oder Tiere wie z. B. eine Ziege verschenken.:-)

Montag, 12. November 2007

Ein halbes Jahr in den USA

Wow.
Heute ist es genau ein halbes Jahr her, dass ich in den USA angekommen bin. Es ist auch ein halbes Jahr und ein Tag, dass Davids Dad gestorben ist. Die Zeit ist schnell vergangen. Eine Zeit der auf-und-abs. Ab und zu hatte ich richtig fies Heimweh und es fiel mir nicht immer leicht mich an das Leben hier zu gewöhnen.

Ich bin dankbar, dass David und ich wieder zusammen leben und unsere Beziehung weiter wächst. Ich bin dankbar, dass das Zusammenleben mit Davids Mom so gut klappt. Ich bin dankbar für neue Freundschaften und dass es bisher gut klappt, die alten Freundschaften zu erhalten bzw. dank StudiVZ alte Leute sogar wieder zu finden! Ich bin dankbar, dass mein Papierkram durch ist- bis auf den Führerschein.

Was ich an Deutschland vermisse:
  • meine Familie (Ich umarme euch in Gedanken!)
  • meine Freunde (Und euch auch!)
  • mein Hauskreis (und euch erst recht!)
  • meine Gemeinde, den Christustreff
  • Fußgängerzonen mit Cafes
  • Pflaumenmus
  • Rossman
  • mein Fahrrad
  • Streuselkuchen, Kürbiskernbrötchen und alles was deutsche Bäcker sonst noch zaubern!
  • Autobahnen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung (wenigens haben wir ein deutsches Auto)
  • Milka
Wir kommen aber Ende April nach Deutschland und ich freu mich schon sehr darauf!

Samstag, 10. November 2007

Früher war ich mal im Chor....

-heute trällere ich nur im Auto...

Im Oktober feierte mein alter Chor sein 10 jähriges Bestehen. Leider konnte ich nicht dabei sein. :-(
Von 1997-2001 habe ich bei Young Voices der Egelner Kammerchor mitgesungen- eine schöne Zeit. Dank Ruth und Klaus kann ich jetzt auch die neuste CD hören. (Vielen lieben Dank!!!) Sie hat mir die 5-stündige Autofahrt von Annika in Rye, NY nach Hause in Milford, NH mehr als versüßt! Manche Lieder sind neu, bei manchen konnte ich mich noch dunkel an meine Altmelodie erinnern, aber alle waren wunderbar! Ein Klang so rein- unglaublich. Zuhaus im Bose System hört sich das an, als ob sie vor einem stehen... :-)
Danke, Danke, Danke kann ich da nur sagen und weiter so. Hoffentlich machen sie ein Konzert, während der Zeit in der ich nächstes Jahr in Deutschland bin!!!

Auf der Website des Chors kann man auch mal in die Lieder der neuen CD reinhören und mein persönlicher Favorit ist "From a distance".

Freitag, 9. November 2007

Vegetarier oder Pesketarier???

Pesketarier sind Vegetarier, die auch Fisch essen. Gestern war ich eine Pesketarierin- aber eine unglückliche...Wir waren in unserem Lieblingsrestaurant und ich konnte dem Angebot der "Wicked Chep Twins" nicht wiederstehen, die "verdammt billingen Zwilling " enthält- das sind 2 Hummer zum Preis von 1. Im März hatte ich zum ersten Mal Hummer gegessen , was mir gut geschmeckt hat und auch schon komplett zerlegt war. Es ist eine Spezialität hier in Neuengland, weil im kalten Atlantikwasser die besten und größten Hummer gefangen werden. Irgendwie hatte ich aber verdrängt, dass sie einfach nur ins kochende Wasser geworfen werden und dann fertig.
Mein Essen kam und mich schauten 2 rote, tote Hummer an. Mir wurde ganz anders... Eine sehr barbarische Art zu essen, da man das Tier auseinander nehmen muss mit einer speziellen Zange um die harte Schale zu knacken und an das Fleisch zu kommen. (Währenddessen starrt es dich mit toten Augen an...*gruselig*). Im Inneren entdeckte ich dann auch noch eine undefinierbare grüne Masse, die auch essbar ist, wie man mir versicherte...nein danke...das war mir nix...

Ich steige wieder komplett auf Vegetarier um....
(Aber was mache ich nur, wenn ich nach Deutschland komme??? Wenn ich an das Kassler meiner Mutti denke, läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen...)

Dienstag, 6. November 2007

Ein Freun.dinnen-Wochenende


Wir hatten eine gute Zeit! Eine richtig gute Zeit. Wenn du deine Freunde nach langer Zeit wieder triffst und sich nichts zwischen euch verändert hast, weisst du, dass du mit einer tollen Freundschaft gesegnet bist!!!

Wir haben erzählt bis uns die Augen zugefallen sind, waren lecker zusammen essen, ein bisschen shoppen, spazieren und haben einen Film geschaut. Es war nur Samstag/Sonntag aber die Zeit haben wir gut genutzt. Es war schön zu sehen, dass es Annika besser geht und ihre Gastfamilie kennen zu lernen!

Ich freu mich schon meine Familie und Freunde wieder zu sehen, wenn wir Ende April nach Deutschland kommen!!!
Leider konnte ich kaum Fotos machen, da meine neuen (!) Batterien schon auf der Hinfahrt gestorben sind. Die paar Bilder, die ich gemacht habe, sind nur mit viel gut Zureden entstanden. :-(

Freitag, 2. November 2007

Roadtrip- here I come....*

Annika und ich hatten geplant, dass sie mich ab Morgen bis Mittwoch besuchen kommt, wo sie schon in Rye, NY ist. Uns trennen nur noch 4 Stunden Autofahrt -so nah waren wir uns in den letzen Monaten nicht. :-)

Leider hat uns ihr Blinddarm einen Strich durch die Rechnung gemacht. Annika musste am Donnerstag schnell operiert werden. Es ging alles gut und sie ist schon wieder bei ihrer Gastfamilie. Morgen werde ich nach Rye, NY fahren um sie zu besuchen. :-) Es liegen 318 km oder 199 Meilen vor mir. Es geht von New Hampshire südlich nach Massachussets, weiter nach Conneticut und dann in den Bundesstaat New York. Ich freu mich auf die Fahrt und vor allem auf Annika! :-)

Euch ein schönes Wochenende!


PS: Was ist nur los mit diesen Blinddärmen? Annikas macht 2007 in den USA schlapp, meiner 1997 auf Klassenfahrt in Großbritannien.

* das heisst so viel wie: Autofahrt-hier komme ich